Deutsche Tageszeitung - Tote und Verletzte bei Schusswaffenangriff im kalifornischen San José

Tote und Verletzte bei Schusswaffenangriff im kalifornischen San José


Tote und Verletzte bei Schusswaffenangriff im kalifornischen San José
Tote und Verletzte bei Schusswaffenangriff im kalifornischen San José / Foto: ©

Bei einem Schusswaffenangriff im kalifornischen San José sind mehrere Menschen getötet worden. Durch die Schüsse in einem Straßenbahn-Depot der Großstadt wurden auch mehrere Menschen verletzt, wie Polizeivertreter Russell Davis am Mittwoch sagte. Der Täter ist demnach tot.

Textgröße ändern:

Genaue Angaben zur Zahl der Toten und Verletzten machte Davis zunächst nicht. "Ich kann bestätigen, dass wir mehrere Opfer haben", sagte der Polizeivertreter. "Wir haben mehrere Tote. Ich kann nicht die genaue Zahl der Verletzten und Todesopfer bestätigen." Davis machte auch keine Angaben dazu, wie der Angreifer zu Tode kam.

Fernsehbilder zeigten ein massives Polizeiaufgebot rund um das Gelände. "Wir stehen in engem Kontakt mit der örtlichen Polizei und beobachten die Situation", schrieb Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom im Kurzbotschaftendienst Twitter. San José liegt südlich von San Francisco.

In den USA kommt es immer wieder zu tödlichen Schusswaffenangriffen. Pistolen und Gewehre sind in dem Land weit verbreitet. Versuche einer Verschärfung des sehr lockeren Waffenrechts sind immer wieder gescheitert. Präsident Joe Biden, der sich für Reformen stark macht, bezeichnete Waffengewalt im Land kürzlich als "Seuche".

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

44 Jahre nach Anschlag auf jüdisches Lokal in Paris: Verdächtiger Palästinenser ausgeliefert

44 Jahre nach einem tödlichen Anschlag auf ein jüdisches Restaurant in Paris ist der mutmaßliche Drahtzieher von den palästinensischen Behörden an Frankreich ausgeliefert worden. Der Palästinenser Hischam Harb wurde am Donnerstag nach Frankreich geflogen und der französischen Justiz übergeben, wie die nationale Anti-Terror-Staatsanwaltschaft in Paris mitteilte. Harb war im vergangenen September von den palästinensischen Behörden festgenommen worden.

BGH zu Netflix-Geschenkkarten: Kündigung muss auch mit Rest-Guthaben in Kraft treten

Streamingdienste dürfen nicht vorsehen, dass eine Kündigung erst bei komplett aufgebrauchtem Prepaid-Guthaben in Kraft tritt. Sonst werden die Kunden unangemessen benachteiligt, wie der Bundesgerichtshof (BGH) am Donnerstag in Karlsruhe entschied. Er gab dem Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) im Streit mit Netflix Recht. (Az. III ZR 152/25)

Tote Frau in Kühltruhe in Bielefeld: Todesursache nach Obduktion noch nicht geklärt

Die genaue Todesursache einer in einer Kühltruhe in einem Wohnhaus in Bielefeld entdeckten toten Frau ist nach wie vor unbekannt. Der am Donnerstag obduzierte Leichnam der getöteten 28-Jährigen weise verschiedene Verletzungen auf, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt mit. Zur sicheren Ermittlung der Todesursache seien aber weitere Untersuchungen nötig.

Streit um Erlös aus gemeinsamer Immobilie mit früherem Manager: Erfolg für Bushido

Im Rechtsstreit um den Versteigerungserlös aus einer einst gemeinsamen erworbenen Immobilie hat der Berliner Rapper Bushido einen Erfolg gegen seinen ehemaligen Manager Arafat A.-C. erreicht. Das Oberlandesgericht in Brandenburg an der Havel wies am Mittwoch eine Berufung A.-C.s zurück, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte. Demnach steht Bushido eine Summe von 3,8 Millionen Euro zu. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung berichtet.

Textgröße ändern: