Deutsche Tageszeitung - 29-Jähriger in Hamburg soll zwölf Wochen alte Tochter getötet haben

29-Jähriger in Hamburg soll zwölf Wochen alte Tochter getötet haben


29-Jähriger in Hamburg soll zwölf Wochen alte Tochter getötet haben
29-Jähriger in Hamburg soll zwölf Wochen alte Tochter getötet haben / Foto: ©

In Hamburg ist am Freitagnachmittag ein 29-jähriger Mann festgenommen worden, der für den Tod seiner zwölf Wochen alten Tochter verantwortlich sein soll. Das Mädchen war Mitte Mai nach einem angeblichen Unfall mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus gekommen, wie die Polizei mitteilte. Dort seien Spuren stumpfer Gewalteinwirkung sowie Hinweise auf ein Schütteln des Kindes festgestellt worden. Das Kind verstarb schließlich wenige Tage später.

Textgröße ändern:

Nach den bisherigen rechtsmedizinischen Untersuchungen wird davon ausgegangen, dass das Mädchen infolge eines schweren Schädel-Hirn-Traumas verstorben ist, wie die Polizei weiter mitteilte. Das Verletzungsbild sei nicht mit den gemachten Angaben zu dem angeblichen Unfallgeschehen vereinbar. Vielmehr müsse angenommen werden, dass die schweren Verletzungen vorsätzlich verursacht wurden.

Vor diesem Hintergrund erwirkte die Staatsanwaltschaft Hamburg einen Haftbefehl gegen den im Stadtteil Wandsbek lebenden Kindesvater, der am Freitagnachmittag vollstreckt wurde.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Haus-Belagerung durch Siedler: US-Palästinenser aus Westjordanland fordert US-Schutz

Ein Palästinenser mit US-Staatsbürgerschaft, dessen Haus in der Stadt Kusra im Westjordanland von extremistischen jüdischen Siedlern belagert wird, hat nach eigenen Angaben Angst vor einer Rückkehr dorthin. Er fürchte um seine Sicherheit, sagte Luai Abu Ridi am Montag vor Journalisten nach seiner Ankunft an Israels internationalem Flughafen Ben Gurion. Er wisse nicht, wie schwierig es für ihn sein werde, "überhaupt dorthin zu gelangen", und forderte den Schutz der USA.

Fremdenfeindlicher Protest im südafrikanischen Durban während Regionalgipfels

In Südafrika haben erneut hunderte Menschen gegen irreguläre Migranten im Land protestiert. Am Montag beteiligten sich rund 300 Teilnehmer an dem fremdenfeindlichen Protest während eines Treffens der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) in der Küstenstadt Durban. Die Protestanführerin Jacinta Ngobese-Zuma forderte die dort versammelten Staats- und Regierungschefs auf, "ihre Leute zurückzuholen, die sich illegal in Südafrika aufhalten".

Vor Wahlen: Gericht in Russland bestätigt Ausschluss von Anti-Kriegs-Partei Jabloko

Die russische Anti-Kriegs-Partei Jabloko darf wie erwartet nicht bei den Parlamentswahlen im September antreten. Der Oberste Gericht in Moskau bestätigte nach Parteiangaben am Montag den Ausschluss von den Wahlen. Bei einer Versammlung von Jabloko-Anhängern vor dem Gerichtsgebäude wurden nach Parteiangaben rund 60 Menschen festgenommen. Ein anderes Gericht verurteilte derweil den Jabloko-Politiker Lew Schlosberg zu mehr als elf Jahren Haft.

Missbrauchsurteil: Trump scheitert mit Einspruch gegen Entschädigungszahlung

US-Präsident Donald Trump ist mit seinem Einspruch gegen eine Entschädigungszahlung wegen sexuellen Missbrauchs und Verleumdung in letzter Instanz gescheitert. Der Oberste Gerichtshof der USA wies Trumps Rechtsmittel am Montag ab. Das Urteil zu einer Zahlung in Höhe von 5,6 Millionen Dollar (4,83 Millionen Euro) an die frühere Journalistin E. Jean Carroll ist damit rechtskräftig.

Textgröße ändern: