Deutsche Tageszeitung - Nach Zoom-Eklat freigestellter US-Journalist zurück auf CNN

Nach Zoom-Eklat freigestellter US-Journalist zurück auf CNN


Nach Zoom-Eklat freigestellter US-Journalist zurück auf CNN
Nach Zoom-Eklat freigestellter US-Journalist zurück auf CNN / Foto: ©

Der US-Topjournalist Jeffrey Toobin, der nach einem höchst peinlichen Auftritt in einer Videokonferenz freigestellt worden war, ist zurück vor der Kamera. Toobin trat am Donnerstag nach acht Monaten erstmals wieder beim US-Sender CNN auf. Die Zwangspause hatte er einlegen müssen, nachdem er während einer Videoschalte mit Kollegen vor laufender Kamera masturbiert hatte.

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CNN-Moderatorin Alisyn Camerota sprach den Eklat in ihrer Sendung direkt an. "Was zur Hölle hatten Sie sich dabei gedacht?", fragte sie den 61-Jährigen am Donnerstag. "Ich dachte, ich hatte den Zoom-Anruf ausgeschaltet", antwortete Toobin. Er wolle sein Handeln aber keinesfalls rechtfertigen - "das war völlig idiotisch und unvertretbar".

Er sei eben auch nur ein Mensch und mache Fehler, fügte er hinzu. Die vergangenen Monate habe er versucht "ein besserer Mensch zu sein". Er wolle, dass die Leute ihm wieder vertrauen.

Toobin hatte lange beim Magazin "New Yorker" gearbeitet und trat regelmäßig bei CNN als Rechtsexperte auf. Das Magazin stellte den früheren Staatsanwalt wegen des Eklats frei. Ein Sprecher von CNN bestätigte nun, dass Toobin in seine Funktion als TV-Experte für Rechtsfragen zurückkehren werde.

(Y.Ignatiev--DTZ)

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