Deutsche Tageszeitung - Acht Festnahmen nach tödlicher Gasexplosion in China

Acht Festnahmen nach tödlicher Gasexplosion in China


Acht Festnahmen nach tödlicher Gasexplosion in China
Acht Festnahmen nach tödlicher Gasexplosion in China / Foto: ©

Fünf Tage nach einer Gasexplosion mit 25 Todesopfern und mehr als einhundert Verletzten hat die chinesische Polizei acht Menschen festgenommen. Wie die Behörden am Freitag mitteilten, zählt zu den Festgenommenen auch der Manager der Gasgesellschaft. Das Sicherheitssystem des Gasversorgung sei nach ersten Ermittlungen unzureichend gewesen und es habe "schwere Mängel im Betrieb der zentralen Steuerung" gegeben.

Textgröße ändern:

Bei dem Unglück in Shiyan in der zentralchinesischen Provinz Hubei waren am Sonntag mehrere Gebäude in Schutt und Asche gelegt worden. Rund 900 Bewohner umliegender Häuser mussten ihre Wohnungen verlassen.

Wegen laxer Sicherheitsvorschriften und Korruption sind Industrieunglücke in China keine Seltenheit. Angesichts des jüngsten Vorfalls nahm Präsident Xi Jinping persönlich Stellung. Er schärfte den örtlichen Verantwortlichen ein, sie müssten "die tieferen Lektionen" des Unglücks lernen.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Zwei Tote bei schweren Unwettern in mehreren Bundesländern

Die schweren Unwetter haben in Deutschland insgesamt zwei Todesopfer gefordert. Am Mittwochabend wurde in Rheinland-Pfalz eine Frau von einem umstürzenden Baum erschlagen, am Donnerstagmorgen in Thüringen ein Mann von herabfallenden Ästen. Für Donnerstagnachmittag und Freitag kündigte der Deutsche Wetterdienst (DWD) weitere vereinzelte Gewitter an.

Haftstrafen für Männer in Berlin wegen Marihuanaschmuggels in Millionenumfang

Das Landgericht Berlin hat zehn Männer wegen Marihuanaschmuggels im Millionenumfang zu Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt. Einer der Hauptangeklagten soll für 15 Jahre und sechs Monate in Haft, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Zwei Angeklagte erhielten Bewährungsstrafen. Zudem ordnete die Kammer an, dass zwei der Hauptangeklagten jeweils 2,34 Millionen Euro an Taterträgen zurückzahlen sollen.

26 Jahre nach Tötung von Ehefrau in Bayern: Bundesgerichtshof bestätigt Mordurteil

26 Jahre nach der Tötung einer vierfachen Mutter in München hat der Bundesgerichtshof (BGH) ein Mordurteil gegen den Ehemann bestätigt. Wie der BGH am Donnerstag mitteilte, wurde die im vergangenen Jahr verhängte lebenslange Haftstrafe rechtskräftig. Die Revision, mit welcher der Angeklagte das Urteil der Vorinstanz anfocht, wurde damit abgewiesen. (Az. 1 StR 120/26)

Mord an Ehefrau: Mann aus Nordrhein-Westfalen erhält lebenslange Freiheitsstrafe

Ein halbes Jahr nach dem gewaltsamen Tod einer Frau im nordrhein-westfälischen Ennepetal hat das Landgericht Hagen ihren Ehemann wegen Mordes verurteilt. Wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte, wurde dem 54-Jährigen eine lebenslange Freiheitsstrafe auferlegt. Der Mann hatte laut Gericht Mitte Februar mit einem unbekannten Gegenstand auf den Hals seiner Ehefrau eingewirkt.

Textgröße ändern: