Deutsche Tageszeitung - RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit neun Monaten einstellig

RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit neun Monaten einstellig


RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit neun Monaten einstellig
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit neun Monaten einstellig / Foto: ©

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle ist erstmals seit gut neun Monaten wieder im einstelligen Bereich. Das Robert-Koch-Institut gab den Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am Samstag unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mit 9,3 an. Am Freitag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 10,3 gelegen, am Samstag vergangener Woche bei 18,3. Zuletzt war am 13. September ein einstelliger Inzidenzwert auf Bundesebene registriert worden.

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Das RKI meldete am Samstag 1108 Corona-Neuinfektionen. 99 Infizierte starben. Am Samstag vergangener Woche waren 1911 Neuinfektionen sowie 129 Todesfälle registriert worden.

Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt laut den neuesten RKI-Angaben bei 3.721.139. Die Zahl der insgesamt registrierten Todesfälle stieg auf 90.369. Rund 3.601.200 Menschen in Deutschland sind laut RKI von einer Covid-19-Erkrankung genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Auflagen. Am 14. Mai war der Wert bundesweit unter hundert gefallen. Ihren bislang höchsten Stand hatte er am 22. Dezember mit 197,6 erreicht.

Trotz der sinkenden Inzidenz und steigender Impfquoten hatten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und RKI-Präsident Lothar Wieler am Freitag vor den Gefahren durch die sehr ansteckende Delta-Variante gewarnt. Die Zahl der Infektionen mit dieser zuerst in Indien festgestellten Virusvariante bewege sich in Deutschland zwar noch auf niedrigem Niveau, steige aber schnell an, betonten sie. Die Frage sei nicht, ob, sondern wann sie zur dominierenden Variante hierzulande werde.

Wieler mahnte, sich auf jeden Fall vollständig impfen zu lassen - nur dann würden die Impfungen sehr gut gegen die Delta-Variante schützen. Wie Spahn am Freitag sagte, haben hierzulande mittlerweile 41,5 Millionen Menschen eine erste Impfdosis erhalten, ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung erhöhte sich damit auf 50,1 Prozent. 29,6 Prozent haben nach seinen Angaben bereits den vollen Impfschutz, der zumeist nach der zweiten Impfung erreicht wird.

(N.Loginovsky--DTZ)

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