Deutsche Tageszeitung - Polizei ermittelt nach Ausschreitungen in Augsburger Innenstadt

Polizei ermittelt nach Ausschreitungen in Augsburger Innenstadt


Polizei ermittelt nach Ausschreitungen in Augsburger Innenstadt
Polizei ermittelt nach Ausschreitungen in Augsburger Innenstadt / Foto: ©

Bei Ausschreitungen in der Augsburger Innenstadt sind in der Nacht zum Sonntag 15 Polizeibeamte leicht verletzt worden. Die Polizei berichtete von Flaschenwürfen auf Einsatzfahrzeuge und Beamte bis hin zu tätlichen Angriffen. Rund 1500 Menschen hatten sich gegen Mitternacht in der Innenstadt versammelt. Mit fortschreitender Stunde und Alkoholisierung kippte die anfangs friedliche Stimmung laut Polizei aber. Auch in Hamburg löste die Polizei Partys auf.

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In Augsburg wurde das Auftreten der Feiernden gegenüber Polizei und Rettungsdienst den Angaben zufolge zunehmend aggressiver. Aus größeren Gruppen heraus kam es zu Beleidigungen, Flaschenwürfen, Widerstandshandlungen und tätlichen Angriffen. Beamten wurde ins Gesicht gespuckt, ein Polizeibeamter durch einen Fußtritt im Gesicht verletzt.

Rettungseinsätze wurden teilweise verhindert. So musste den Angaben zufolge eine bewusstlose Frau zunächst aus der Menge herausgetragen werden, bevor ihr geholfen werden konnte. Die Polizei registrierte insgesamt rund 200 Flaschenwürfe, auch Unbeteiligte wurden dadurch verletzt. Die Polizei forderte schließlich Verstärkung an und räumte den betreffenden Bereich. Sie ermittelt nun unter anderem wegen Landfriedensbruchs.

Auch in Hamburg uferten am Wochenende Partys teilweise aus. In der Nacht zum Samstag löste die Polizei unter anderem wegen Verstößen gegen Corona-Auflagen Feiern im Stadtpark der Hansestadt auf, wo den Angaben zufolge bis zu 4000 Menschen feierten. Einsatzkräfte schritten demnach wegen Verstößen gegen die Corona-Auflagen, aber auch wegen lauter Musik und starken Alkoholgenusses ein. Dabei wurden zum Teil Flaschen geworfen, sagte eine Polizeisprecherin. Drei Polizisten wurden leicht verletzt.

Auch in der Nacht zum Sonntag feierten in der Hansestadt wieder rund 7000 Menschen. Die Stimmung wurde einer Polizeisprecherin zufolge zunehmend aggressiver. Vereinzelt wurden Flaschen und Böller geworfen. Eine Polizeibeamtin wurde verletzt. Der Stadtpark wurde erneut geräumt.

(Y.Ignatiev--DTZ)

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