Deutsche Tageszeitung - Zwei Menschen in Berlin bei Unfällen von Straßenbahnen erfasst

Zwei Menschen in Berlin bei Unfällen von Straßenbahnen erfasst


Zwei Menschen in Berlin bei Unfällen von Straßenbahnen erfasst
Zwei Menschen in Berlin bei Unfällen von Straßenbahnen erfasst / Foto: ©

In Berlin sind bei zwei Unfällen zwei Menschen von Straßenbahnen erfasst und schwer verletzt worden. Im Stadtteil Alt-Hohenschönhausen überquerte am Mittwochmorgen eine 17-Jährige die Gleise und wurde von der Bahn erfasst, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die junge Frau wurde ins Gleisbett geschleudert und verletzte sich am Kopf, am Rumpf und an den Beinen.

Textgröße ändern:

Der Fahrer der Tram musste wegen einer anschließenden Kreislaufschwäche ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Straßenbahnverkehr wurde in beide Richtungen für drei Stunden unterbrochen.

Am Nachmittag kam es zudem im Stadtteil Wedding zu einem Tram-Unfall, bei dem ein 23-jähriger Fahrradfahrer schwer verletzt wurde. Den bisherigen Ermittlungen zufolge soll er an einer Ampel einer 51-Jährigen eine Tasche mit Portemonnaie, Bankkarten und diversen Ausweisdokumenten vom Gepäckträger gerissen haben.

Anschließend flüchtete er bei Rot über die Straße. Beim Überqueren der Schienen übersah er eine Straßenbahn und stieß mit ihr zusammen. Blutüberströmt konnte der 23-Jährige zunächst flüchten, wurde aber kurze Zeit später von der Polizei aufgegriffen. Er kam mit einem Knöchelbruch und Prellungen ins Krankenhaus.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

USA: Strafmaß gegen Rushdie-Attentäter soll verkündet werden

Fast drei Jahre nach dem Messerangriff auf den britisch-indischen Schriftsteller Salman Rushdie soll am Freitag in den USA das Strafmaß gegen den Angreifer verkündet werden. Der US-Bürger Hadi Matar mit Wurzeln im Libanon hatte im August 2022 im US-Bundesstaat New York mindestens zehn Mal auf Rushdie eingestochen und ihn schwer verletzt. Der Autor ist seitdem auf einem Auge blind.

Prozess gegen US-Rapper Combs: Ex-Freundin Ventura im Kreuzverhör

Im Prozess gegen den US-Rapper Sean "Diddy" Combs haben die Anwälte des 55-Jährigen die Hauptbelastungszeugin ins Kreuzverhör genommen, Combs' frühere Freundin Cassandra "Cassie" Ventura. Sie präsentierten den Geschworenen in New York am Donnerstag Emails und Textnachrichten des früheren Liebespaars. Damit versuchten sie Zweifel an Venturas Aussagen zu säen, der Rapper habe sie zur Teilnahme an Sex- und Drogenpartys gezwungen.

Nach 21 Jahren: Mordverdächtiger in Nordrhein-Westfalen festgenommen

Mehr als 21 Jahre nach dem Fund eines getöteten 29-Jährigen in Bad Driburg in Nordrhein-Westfalen haben Ermittler einen Tatverdächtigen festgenommen. Der inzwischen 57-Jährige aus dem Bergischen Land wurde bei einer DNA-Reihenuntersuchung identifiziert, wie die Staatsanwaltschaft Paderborn und die Polizei Bielefeld am Donnerstag mitteilten. Er soll aus Habgier und niederen Beweggründen gehandelt haben.

Tonnenweise Kokain aus Hamburger Hafen geschmuggelt - Prozess gegen elf Männer begonnen

Vor dem Landgericht Hamburg müssen sich seit Donnerstag elf Männer wegen des Schmuggelns von tonnenweise Kokain verantworten. Kurz nach Beginn wurde der Prozess allerdings unterbrochen, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Grund war, dass einem Angeklagten die Anklageschrift nicht in seiner Muttersprache Panjabi vorlag.

Textgröße ändern: