Deutsche Tageszeitung - Studie: Gefühlte Macht entscheidet über Liebesglück

Studie: Gefühlte Macht entscheidet über Liebesglück


Studie: Gefühlte Macht entscheidet über Liebesglück
Studie: Gefühlte Macht entscheidet über Liebesglück / Foto: ©

Gefühlte Macht in Paarbeziehungen entscheidet über das Liebesglück. Männer und Frauen sind in Beziehungen besonders zufrieden, wenn beide das Gefühl haben, ihnen wichtige Entscheidungen treffen zu können, wie eine am Montag veröffentlichte Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Universität Bamberg zeigt. Dabei geht es weniger um die tatsächliche Macht, sondern um die persönliche Wahrnehmung.

Textgröße ändern:

Die Forschenden befragten insgesamt 181 Paare. Die Teilnehmer dieser Stichprobe waren zwischen 18 und 71 Jahre alt und im Durchschnitt seit acht Jahren in einer Beziehung. Im Ergebnis zeigte sich, dass Männer nach wie vor mehr positionelle Macht besitzen, etwa weil sie ein höheres Einkommen und einen höheren Bildungsstand haben. Auch das Bedürfnis, Entscheidungen generell zu treffen, war bei den Männern im Durchschnitt stärker ausgeprägt.

Beide Faktoren zeigten demnach aber keinen Einfluss auf die erlebte Beziehungsqualität. Am glücklichsten mit ihrer Beziehung waren jedoch jene Paare, bei denen beide Partner über ein hohes Maß an persönlichem Machtgefühl berichteten. Offenbar seien "vor allem die subjektiv erlebte Macht und das Gefühl, frei handeln zu können, für die Beziehungsqualität bedeutsam", schlussfolgerten die Forscher. Bei den meisten dieser Paare gaben beide Geschlechter an, bei wichtigen Entscheidungen ihre Bedürfnisse durchsetzen zu können.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Merz dankt Einsatzkräften nach Brand in Hürtgenwald - "Das ist der Klimawandel"

Rund eine Woche nach dem schweren Waldbrand bei Hürtgenwald hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Samstagnachmittag die Gemeinde in Nordrhein-Westfalen besucht und den Einsatzkräften gedankt. Ohne die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Bundeswehr, Technischem Hilfswerk, Land- und Forstwirtschaft wäre der Waldbrand "nicht so glimpflich ausgegangen", sagte Merz. Er sei gekommen, um allen Helferinnen und Helfern "wirklich sehr herzlich" zu danken.

Ausschreitungen bei Fußball-Pokalspiel in Mannheim - 85 Verletzte

Bei einem Fußball-Pokalspiel in Mannheim ist es am Freitagabend zu schweren Ausschreitungen gekommen. Dabei wurde zwischenzeitlich der Rasen gestürmt. Die Polizei musste nach eigenen Angaben "Zwang" gegen die Fans anwenden, sie setzte unter anderem berittene Beamte ein. Es hätten insgesamt 85 Menschen medizinisch versorgt werden müssen, acht davon mussten wegen der Schwere ihrer Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Verstöße gegen Datenschutz bei Kindern: Tiktok zahlt 400 Millionen Dollar

Im Streit mit der US-Justiz um Verstöße gegen die Privatsphäre von Kindern hat sich das Videoportal Tiktok zur Zahlung von 400 Millionen Dollar (gut 340 Millionen Euro) bereiterklärt. Im Gegenzug solle das entsprechende Verfahren eingestellt werden, teilte am Freitag das US-Justizministerium mit. Es handele sich um "eine der höchsten jemals erzielten Zahlungen" in einem Fall des Datenschutzes für Minderjährige im Internet.

Ein Toter und drei Verletzte bei Schwert-Angriff an schwedischer Schule

An einer schwedischen Schule ist bei einem Angriff mit einem Schwert ein Mensch getötet worden. Drei Menschen seien bei dem Angriff in der Kleinstadt Fagersta verletzt worden, sagte der örtliche Polizeichef Tommy Alriksson am Freitag. Der Angreifer wurde von der Polizei angeschossen und festgenommen. Das Motiv für den Angriff war zunächst unklar.

Textgröße ändern: