Deutsche Tageszeitung - Südkoreanische Staatsanwaltschaft fordert fünf Jahre Haft für K-Pop-Star Seungri

Südkoreanische Staatsanwaltschaft fordert fünf Jahre Haft für K-Pop-Star Seungri


Südkoreanische Staatsanwaltschaft fordert fünf Jahre Haft für K-Pop-Star Seungri
Südkoreanische Staatsanwaltschaft fordert fünf Jahre Haft für K-Pop-Star Seungri / Foto: ©

Dem ehemaligen K-Pop-Star Seungri drohen in Südkorea fünf Jahre Haft. Die südkoreanische Militärstaatsanwaltschaft forderte am Donnerstag Anklage gegen den 30-jährigen Musiker wegen Prostitution, Vertruntreuung von Geldern und illegalem Glückspiel. Zusätzlich sollte das Ex-Mitglied der Boyband Big Bang demnach 15.000 Euro Strafe zahlen.

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"Obwohl der Beschuldigte derjenige ist, der am meisten von den Straftaten profitierte, beschuldigt er andere - eine schwere Bestrafung ist erforderlich", zitierten Lokalmedien die Staatsanwaltschaft. Ein Militärgericht ist für den Fall zuständig, weil Seungri, mit bürgerlichen Namen Lee Seung-hyun, sich vergangenes Jahr als Wehrpflichtiger gemeldet hatte.

Seungri feierte mit seiner Boyband seit 2006 große Erfolge und entwickelte sich zu einem erfolgreichen Geschäftsmann. Ihm wird vorgeworfen, in Las Vegas in die Organisation von Glücksspielen verwickelt gewesen zu sein, mit welchen er illegale Transaktionen von Fremdwährungen ermöglichte. Für Interessenten an seinem Geschäft soll er zudem sexuelle Dienstleistungen arrangiert haben. Als der Skandal ihn 2019 einholt, zog er sich aus dem Showbusiness zurück.

Die Untersuchungen zu dem Vorfall führten zu einer Reihe von Anschuldigungen gegen andere Musiker und Mitarbeiter von YG Entertainment, Seungris ehemaliger Agentur und eines der größten K-Pop-Unternehmen. Der Geschäftsführer der Agentur, Yang Hyun-suk, trat vergangenes Jahr ebenfalls wegen Untersuchungen zu illegalem Glücksspiel zurück.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

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