Deutsche Tageszeitung - Pannenhelfer wird in Thüringen unter Sattelzug eingeklemmt und stirbt

Pannenhelfer wird in Thüringen unter Sattelzug eingeklemmt und stirbt


Pannenhelfer wird in Thüringen unter Sattelzug eingeklemmt und stirbt
Pannenhelfer wird in Thüringen unter Sattelzug eingeklemmt und stirbt / Foto: ©

Ein Pannenhelfer ist auf der Autobahn 4 bei Gotha in Thüringen unter einer Sattelzugmaschine eingeklemmt worden und gestorben. Der 46 Jahre alte Mitarbeiter eines Abschleppdienstes wollte am Mittwoch mit einem Kollegen ein Pannenfahrzeug vom Standstreifen bergen, wie die Thüringer Autobahnpolizei am Donnerstag mitteilte. Bei den Bergungsarbeiten sei der Mann eingeklemmt worden.

Textgröße ändern:

Demnach gelang es seinem Kollegen noch, den 46-Jährigen zu befreien. Der Pannenhelfer erlitt jedoch lebensgefährliche Verletzungen, denen er noch vor Ort erlag. Die Kriminalpolizei Gotha nahm weitere Ermittlungen zur Ursache des Arbeitsunfalls auf.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Papst Leo XIV. leitet erstmals Kreuzweg – 30.000 Gläubige am Kolosseum

Papst Leo XIV. hat am Karfreitag erstmals die Kreuzwegsprozession am Kolosseum in Rom geleitet. Rund 30.000 Gläubige aus zahlreichen Ländern versammelten sich am Freitagabend vor dem mit Fackeln feierlich beleuchteten Kolosseum zu der Zeremonie, die als Höhepunkt der Karwoche gilt.

Trump beantragt bei Kongress 152 Millionen Dollar für Wiederinbetriebnahme von Alcatraz

US-Präsident Donald Trump treibt seine Pläne voran, die berüchtigte Gefängnisinsel Alcatraz wieder in Betrieb zu nehmen. In einem am Freitag veröffentlichten Haushaltsentwurf für das Jahr 2027 beantragt Trump beim Kongress dafür zunächst 152 Millionen Dollar (rund 132 Millionen Euro). Damit soll das erste Jahr der Umbaumaßnahmen der auf einer Insel in der Bucht von San Francisco gelegenen und vor mehr als 60 Jahren stillgelegten Anlage finanziert werden.

Explosion im ICE: Ermittler prüfen politische Motiv und psychische Erkrankung

Nach einem Angriff eines 20-Jährigen mit Sprengvorrichtungen in einem ICE auf dem Weg von Aachen nach Frankfurt am Main ist der Tatverdächtige wegen des Vorwurfs des versuchten Mordes in Untersuchungshaft gekommen. Eine politische Motivation des Tatverdächtigen könne nicht ausgeschlossen werden, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf und die Polizei am Freitag mit. Es gebe aber auch Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Beschuldigten.

Sprengsätze im ICE: Möglicherweise politisches Motiv des Tatverdächtigen

Nach einem Angriff eines 20-Jährigen mit Sprengsätzen in einem ICE auf dem Weg von Aachen nach Frankfurt am Main hat der Staatsschutz der Bonner Polizei die Ermittlungen zu dem Fall übernommen. Eine politische Motivation des Tatverdächtigen könne nicht ausgeschlossen werden, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf und die Polizei am Freitag mit. Einen Bericht der "Bild"-Zeitung, wonach der Festgenommene als Rechtsextremer polizeibekannt ist, bestätigten die Ermittler zunächst nicht.

Textgröße ändern: