Deutsche Tageszeitung - Zahl der Toten nach Hoteleinsturz in China steigt auf acht

Zahl der Toten nach Hoteleinsturz in China steigt auf acht


Zahl der Toten nach Hoteleinsturz in China steigt auf acht
Zahl der Toten nach Hoteleinsturz in China steigt auf acht / Foto: ©

Nach dem Einsturz eines Hotels im Osten Chinas ist die Zahl der Toten auf acht gestiegen. Neun Menschen würden noch vermisst, teilte die Regierung des Bezirks Wujiang am Dienstag in den Onlinenetzwerken mit. Nachdem am Montag bereits sieben Überlebende aus den Trümmern in Suzhou geborgen worden waren, stießen die Rettungskräfte nun auf sechs weitere.

Textgröße ändern:

Zuvor war die Rede von insgesamt 14 Überlebenden gewesen. Die Behörden korrigierten die Zahl aber nach "Prüfung neuer Informationen".

Das Billighotel "Siji Kaiyuan" in der bei Touristen beliebten Stadt Suzhou war am Montagnachmittag aus zunächst ungeklärter Ursache eingestürzt. Bergungsmannschaften suchten unter Hochdruck weiter nach weiteren Verschütteten, wie der staatliche Sender CCTV berichtete. Bilder vom Unglücksort zeigten orange gekleidete Rettungskräfte zwischen großen Trümmerbergen.

Eine Untersuchung zu den Ursachen des Unglücks wurde den Angaben zufolge eingeleitet. Laut der chinesischen Reisebuchungsplattform Ctrip wurde das "Siji Kaiyuan" 2018 eröffnet. Es verfügte über 54 Zimmer, einen Festsaal und Konferenzräume.

In der Volksrepublik kommt es immer wieder zu Einstürzen von Gebäuden. Dafür verantwortlich sind oftmals Pfusch am Bau und Korruption.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

15-Jähriger soll eigenen Vater getötet haben: Untersuchungshaft wegen Mordverdachts

Ein 15-Jähriger soll in Dortmund seinen Vater getötet haben. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen Mordes erlassen, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Sonntag mitteilten. Der 49-jährige Vater war am Samstag tot in seiner Wohnung im Stadtteil Hörde gefunden worden, anschließend geriet der Jugendliche unter Verdacht.

Betrunkener greift zu Akku-Schere - Hecke von Anwohner in Lüneburg verunstaltet

Ein Betrunkener hat sich im niedersächsischen Lüneburg ungefragt als Gärtner versucht und am frühen Sonntagmorgen die Hecke eines Anwohners verschandelt. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben nun wegen Sachbeschädigung gegen den 25-Jährigen. Er nahm demnach eine Akku-Heckenschere aus dem Kofferraum seines Autos und schritt zur Tat.

Frau an Alsterwanderweg in Hamburg getötet: Polizei fasst 22-jährige Verdächtige

Nach einem tödlichen Gewaltverbrechen an einer Frau in einem Grüngürtel am Lauf der Alster in Hamburg ist eine Verdächtige gefasst worden. Die 22-Jährige sei am Samstagabend im Stadtteil Alsterdorf lokalisiert und festgenommen worden, teilte die Polizei in der Hansestadt am Sonntag mit. Bei der Verdächtigen lägen "Hinweise auf eine mögliche psychische Erkrankung" vor, hieß es.

Segeljacht kentert vor Büsum: Drei Schiffbrüchige aus Nordsee gerettet

Nach dem Kentern eines Segelboots auf der Nordsee vor Büsum sind drei Schiffbrüchige gerettet worden. Sie wurden am Samstag eine Seemeile (1,8 Kilometer) vor dem schleswig-holsteinischen Küstenort von einem Seenotkreuzer und einer anderen Segeljacht aus dem Wasser geholt, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen mitteilte. Es handelte sich um ein Ehepaar mit ihrem erwachsenen Sohn.

Textgröße ändern: