Deutsche Tageszeitung - Olympia-Organisatoren verteidigen Corona-Schutzkonzept bei zunehmenden Infektionen

Olympia-Organisatoren verteidigen Corona-Schutzkonzept bei zunehmenden Infektionen


Olympia-Organisatoren verteidigen Corona-Schutzkonzept bei zunehmenden Infektionen
Olympia-Organisatoren verteidigen Corona-Schutzkonzept bei zunehmenden Infektionen / Foto: ©

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen im Umfeld der Olympischen Spiele und in Japan insgesamt haben die Olympia-Organisatoren ihre Schutzmaßnahmen verteidigt. Nichts deute darauf hin, dass es einen Zusammenhang zwischen den Olympischen Spielen und der Zunahme der Neuinfektionen in der Bevölkerung gebe, sagte IOC-Sprecher Mark Adams am Donnerstag: "Soweit ich weiß, gab es keinen einzigen Fall", in dem eine Infektion von Athleten oder durch olympisches Personal auf Einwohner Tokios übertragen wurde.

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Nach Angaben des Organisationskomitees wurden bislang 193 Sportler, Medienvertreter und Helfer der Olympischen Sommerspiele positiv auf das Coronavirus getestet, mehrere positive Tests am Flughafen oder in Trainingslagern nicht mit eingerechnet. Mit 24 positiven Tests wurde am Mittwoch die bisher höchste Zahl im Umfeld der Spiele gemeldet. Landesweit wurden gleichzeitig 9583 Neuinfektionen gemeldet, die bisher höchste Zahl in Japan überhaupt.

IOC-Sprecher Adams betonte, die Teilnehmer und Helfer der Olympischen Spiele seien "die vermutlich am meisten getestete Gemeinschaft auf der Welt", zudem herrschten im Olympischen Dorf "einige der strengsten Lockdown-Regeln" weltweit. Bei rund 310.000 bisher vorgenommenen Corona-Tests liege die Rate der positiven Resultate bei 0,02 Prozent.

Viele Japaner hatten sich wegen der Corona-Pandemie im Vorfeld gegen die Olympischen Spiele ausgesprochen. Bislang sind erst 25 Prozent der japanischen Bevölkerung vollständig geimpft.

(A.Nikiforov--DTZ)

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