Deutsche Tageszeitung - Polnische Polizei entdeckt illegale Bitcoin-Mine in eigenem Hauptquartier

Polnische Polizei entdeckt illegale Bitcoin-Mine in eigenem Hauptquartier


Polnische Polizei entdeckt illegale Bitcoin-Mine in eigenem Hauptquartier
Polnische Polizei entdeckt illegale Bitcoin-Mine in eigenem Hauptquartier / Foto: ©

Die polnische Polizei hat eine illegale Operation zum Erschaffen von Bitcoin aufgedeckt - in ihrem eigenen Hauptquartier in Warschau. Ein "ziviler Angestellter" habe Strom für das Bitcoin-Schürfen abgezweigt, sagte Polizeisprecher Mariusz Ciarka dem Fernsehsender TN256. "Leider hat sich das in den Räumen der Polizei abgespielt." Das Vorgehen des Mannes sei "ziemlich schnell" aufgedeckt worden.

Textgröße ändern:

Dem Fernsehsender zufolge wurde der fragliche Angestellte entlassen. Die Staatsanwaltschaft habe Ermittlungen gegen ihn aufgenommen. Auch eine weitere Person stehe wegen des Vorfalls vor der Kündigung.

Neue Einheiten der Kryptowährung Bitcoin werden in komplizierten Rechenoperationen erschaffen. Das sogenannte Schürfen benötigt enorme Rechnerkapazitäten und dementsprechend große Mengen Strom. In der Regel werden dazu ganze Serverfarmen eingesetzt.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

20-Jähriger in Leverkusen erstochen - Täter flüchtig

In einer Grünanlage im nordrhein-westfälischen Leverkusen soll ein junger Mann einen 20-Jährigen erstochen haben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Köln am Dienstag mitteilten, war der Täter zunächst flüchtig. Nach ihm wurde gefahndet, auch ein Spürhund und ein Hubschrauber waren dabei im Einsatz.

Eurojackpot geknackt: Fast 40 Millionen Euro gehen nach Schleswig-Holstein

Ein Glückspilz aus Schleswig-Holstein hat den Eurojackpot geknackt und fast 40 Millionen Euro gewonnen. Wie die Westdeutsche Lotterie am Dienstag in Münster mitteilte, bekommt die Gewinnerin oder der Gewinner 39.496.021,60 Euro. Die richtigen Gewinnzahlen lauteten 4, 5, 7, 48 und 50 mit den Eurozahlen 4 und 5.

Bekannte mit Stich in Hals getötet: Dreieinhalb Jahre Haft für Mann in Niedersachsen

Wegen der Tötung einer Bekannten mit einem Stich in den Hals hat das Landgericht im niedersächsischen Hildesheim einen 63-Jährigen am Dienstag zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen Totschlags, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass der 63-Jährige die Frau im Februar in Alfeld getötet hatte.

BSG: Gesetzliche Unfallversicherung greift bei Wegeunfall wegen Unterzuckerung

Die gesetzliche Unfallversicherung greift auch dann, wenn ein Mensch mit Diabetes wegen einer Unterzuckerung auf dem Heimweg sein Wohnhaus verpasst und in einen Autounfall verwickelt wird. Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel gab am Dienstag der Revision eines Beschäftigten der Deutschen Post statt, der sich bei einem entsprechenden Unfall erhebliche Verletzungen zugezogen hatte. (Az. B 2 U 5/24 R)

Textgröße ändern: