Deutsche Tageszeitung - Bangladesch will zehn Millionen Menschen in einer Woche gegen Corona impfen

Bangladesch will zehn Millionen Menschen in einer Woche gegen Corona impfen


Bangladesch will zehn Millionen Menschen in einer Woche gegen Corona impfen
Bangladesch will zehn Millionen Menschen in einer Woche gegen Corona impfen / Foto: ©

Bangladesch will binnen einer Woche mindestens zehn Millionen Menschen gegen das Coronavirus impfen. Wie der Minister A.K.M Mozammel Haque am Dienstag bekanntgab, sollen die Impfungen ab Samstag in 14.000 Impfzentren im ganzen Land erfolgen. Alte Menschen, Arbeiter und Ladenbesitzer sollen demnach bevorzugt geimpft werden.

Textgröße ändern:

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums verfügt das Land über ausreichend Impfstoff, um zwölf Millionen Menschen zu impfen. Die Impfdosen hat die Regierung in Dhaka demnach aus China und den USA über die internationale Covax-Initiative erhalten.

Ein im Juli verhängter Lockdown, der eigentlich am Donnerstag enden sollte, wurde nach Angaben der Regierung bis kommenden Dienstag verlängert. Danach sollen Geschäfte wieder öffnen und öffentliche Verkehrsmittel wieder fahren dürfen. In beiden Bereichen dürfen aber nur geimpfte Beschäftigte an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.

Offiziell wurden in dem Land mit seinen 169 Millionen Einwohnern bisher rund 1,3 Millionen Corona-Infektionen und mehr als 21.000 Todesfälle durch Covid-19 registriert. Experten gehen aber von einer riesigen Dunkelziffer aus.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Überschwemmungen in Nepal: Mindestens 19 Tote - Hunderte Touristen vermisst

Nach massiven Überschwemmungen in Nepal werden in dem Himalaya-Staat hunderte Touristen vermisst. Nach vorläufigem Stand gebe es von 384 Touristen kein Lebenszeichen, darunter 291 Ausländer, erklärte die nepalesische Tourismusbehörde am Mittwoch. Videoaufnahmen zeigten Wassermassen, die Häuser mit sich rissen, und in Schlamm versunkene Gebäude. Chinesische Staatsmedien berichteten über einen Erdrutsch im Grenzgebiet zu Nepal mit vielen Opfern.

Mann soll Ehefrau in Rheinland-Pfalz in Auto getötet haben - Anklage

Weil er seine Ehefrau in einem Auto in Rheinland-Pfalz getötet haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Koblenz Anklage gegen einen 42-Jährigen erhoben. Die Anklage wirft ihm Mord vor, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Demnach soll er Ende Mai seine getrennt von ihm lebende Frau in ihrem Auto nahe Wirft in der Verbandsgemeinde Adenau mit einem Messer erstochen haben.

Frau vor Augen von Sohn ermordet: Berliner Urteil gegen Ehemann rechtskräftig

Wegen einer tödlichen Messerattacke auf seine Ehefrau vor den Augen des eigenen Sohns muss ein Mann aus Berlin ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte das Mordurteil des Berliner Landgerichts, wie er am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte. Der Mann stach demnach im April 2025 mit einem Küchenmesser auf die 37-Jährige ein, weil sie seinen Wünschen nicht uneingeschränkt folgen wollte. (Az. 5 StR 250/26)

Sächsischer Munitionsskandal: Vorwürfe gegen Schießtrainer werden neu geprüft

Im sächsischen Munitionsskandal muss das Landgericht Dresden Vorwürfe gegen einen Polizisten neu prüfen. Die Freisprüche für zwei weitere Beamte bestätigte der Bundesgerichtshof (BGH) an seinem Sitz in Leipzig dagegen, wie das Gericht am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte. Es ging um eine Fortbildungsreise des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) beim Landeskriminalamt im Jahr 2018. (Az. 5 StR 401/25)

Textgröße ändern: