Deutsche Tageszeitung - 800 Meter lange Liebesbotschaft aus Dinner-Tischen am Berliner Flughafen Tegel

800 Meter lange Liebesbotschaft aus Dinner-Tischen am Berliner Flughafen Tegel


800 Meter lange Liebesbotschaft aus Dinner-Tischen am Berliner Flughafen Tegel
800 Meter lange Liebesbotschaft aus Dinner-Tischen am Berliner Flughafen Tegel / Foto: ©

Nach monatelangen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben rund 3000 Menschen am Berliner Flughafen Tegel bei einem besonderen Event ein Zeichen des Aufbruchs für das kulturelle Leben gesetzt. Bei einem von der Hauptstadt organisierten "Freedom Dinner" speisten sie am Samstagabend gemeinsam an mehr als 1000 Tischen auf einer Landebahn des inzwischen offiziell stillgelegten Flughafens. Die Tische bildeten dabei einen riesigen "Berlin Loves You"-Schriftzug.

Textgröße ändern:

Dieser erstreckte sich nach Angaben der Organisatoren über eine Länge von 800 Metern. "Es ist glaube ich ein wichtiges Signal auch für die Kultur, dass es wieder vorangeht. Und es ist eben auch ein Signal an die Berlinerinnen und Berliner: Ihr könnt Kultur auch wieder erleben, traut es euch zu", sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) bei dem Event.

Die Veranstaltung war vom Senat gemeinsam mit der Berliner Messe und der Berliner Tourismusorganisation initiiert worden. Für die Berliner sollte es zugleich auch eine letzte Gelegenheit sein, die Kulisse des von vielen Hauptstädtern geliebten ehemaligen Flughafens in gemütlicher Atmosphäre zu erleben. Er wird nun zu einem neuen Forschungsquartier "Urban Tech Republic" umgebaut.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Verheerende Sturzflut: Mindestens 160 Tote und hunderte Vermisste in Nepal und Tibet

Verheerende Sturzflut in Nepal: Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen sind in dem Himalaya-Staat am Mittwoch mindestens 157 Menschen ums Leben gekommen. Zusammen mit von den chinesischen Behörden gemeldeten drei Toten im an Nepal angrenzenden Tibet starben mindestens 160 Menschen infolge der Katastrophe. Mehrere hundert Menschen wurden noch vermisst, darunter zahlreiche Ausländer.

Zahl der Toten nach Überschwemmungen in Nepal steigt auf 157

Nach den verheerenden Überschwemmungen in Nepal ist die Zahl der Toten auf mindestens 157 gestiegen. Dies teilte die Polizei des Himalaya-Staats am Mittwoch mit. In einer vorherigen Zwischenbilanz hatte sie die Zahl der Todesopfer mit 95 angegeben. Zusammen mit von den chinesischen Behörden gemeldeten drei Toten in Tibet kamen damit mindestens 160 Menschen infolge des Unwetters ums Leben.

Protest gegen fremdenfeindliche Gewalt: Salif Keita sagt Konzerte in Südafrika ab

Aus Protest gegen die fremdenfeindliche Gewalt in Südafrika hat der malische Musiker Salif Keita alle seine bevorstehenden Konzerte in dem Land abgesagt. Er treffe die Entscheidung "schweren Herzens", erklärte der international bekannte Sänger und Songschreiber im Onlinenetzwerk Facebook. Er könne die Berichte über fremdenfeindliche Gewalt gegen "unseren afrikanischen Brüdern und Schwestern" aber nicht ignorieren. Seine Managerin bestätigte Keitas Entscheidung am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Mehr als 90 Tote bei Überschwemmungen in Nepal - Hunderte Touristen vermisst

Bei verheerenden Überschwemmungen in Nepal sind mehr als 90 Menschen getötet worden, hunderte Touristen werden zudem vermisst. Bislang seien 95 Tote geborgen worden, sagte Polizeisprecher Abi Narayan Kafle am Mittwoch. Die Tourismusbehörde sprach von 403 vermissten Touristen, darunter 341 Ausländer. Dem Auswärtigen Amt in Berlin lagen zunächst keine Erkenntnisse über betroffene Deutsche vor. Chinesische Staatsmedien berichteten über einen Erdrutsch im chinesisch-nepalesischen Grenzgebiet mit mindestens drei Toten.

Textgröße ändern: