Deutsche Tageszeitung - Regen-Höchstalarm für japanische Präfektur Hiroshima ausgegeben

Regen-Höchstalarm für japanische Präfektur Hiroshima ausgegeben


Regen-Höchstalarm für japanische Präfektur Hiroshima ausgegeben
Regen-Höchstalarm für japanische Präfektur Hiroshima ausgegeben / Foto: ©

Nach massiven Regenfällen im Westen Japans haben die Behörden am Freitag zehntausende Menschen aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Zuvor waren in der Stadt Unzen in der Präfektur Nagasaki zwei Häuser von einem Erdrutsch mitgerissen worden, eine Bewohnerin starb, zwei weitere wurden noch vermisst. Die Wetterbehörde JMA warnte für die kommenden Tage vor weiteren "beispiellosen" Regenfällen in weiten Teilen des Landes.

Textgröße ändern:

Für die Präfektur Hiroshima gab die JMA in einer vom Fernsehen übertragenen Pressekonferenz Höchstalarm aus. Fast 70.000 Einwohner wurden aufgefordert, sich vor erwarteten Überschwemmungen in Sicherheit zu bringen. Dort werde mit einer Regenmenge gerechnet, "wie wir sie noch nie erlebt haben", erklärte ein JMA-Vertreter. Auch in anderen Gegenden müsse mit "beispiellosem" Starkregen gerechnet werden.

Die Meteorologen rechneten damit, dass die Niederschläge in einem Gebiet von der Region Tohoku im Norden bis Kyushu im Süden mehrere Tage andauern würden. Möglicherweise werde es in den kommenden Tagen eine "schwere Katastrophe" geben, warnte, der JMA-Vertreter auf der Pressekonferenz.

Im Juli waren in der zentraljapanischen Küstenstadt Atami mindestens 21 Menschen bei einem gewaltigen Erdrutsch ums Leben gekommen. Ihm waren tagelange heftige Regenfälle vorausgegangen. Experten machen den Klimawandel für das Extremwetter verantwortlich.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Gericht: Katholische Kinder haben keinen Vorrang an jeder Bekenntnisschule

Eine konfessionslose Schülerin muss laut einer Gerichtsentscheidung vorläufig an einer katholischen Grundschule in Bonn aufgenommen werden. Das entschied das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in Münster laut Mitteilung vom Donnerstag im Eilverfahren. Hintergrund der Entscheidung war eine grundsätzliche Klarstellung: Demnach haben katholische Kinder keinen Anspruch darauf, unabhängig von der Wohnortnähe bevorzugt an einer katholischen Grundschule aufgenommen zu werden.

Tourismusbehörde: Mindestens acht Deutsche nach Sturzflut in Nepal vermisst

Nach der verheerenden Sturzflut in Nepal werden nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens acht Deutsche vermisst. Insgesamt gibt es keine Nachrichten von 517 Ausländern, wie die nepalesische Tourismusbehörde am Donnerstag mitteilte. Darunter sind unter anderem 178 Touristen aus Indien, 65 Reisende aus den USA und 33 Briten.

Verfolgungsjagd mit Polizei: Mit über 150 km/h durch Dortmunder Innenstadt

In Dortmund ist ein Raser bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei mit über 150 km/h durch die Innenstadt gerast. Als er zwischenzeitlich mit vorgehaltener Waffe von einer Zivilstreife gestoppt werden konnte, legte der Mann den Rückwärtsgang ein und fuhr einen 33 Jahre alten Polizisten an, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Polizist sei leicht verletzt worden, der Fahrer danach unerkannt geflüchtet.

Verheerende Sturzflut: Mehr als 1300 Menschen in Nepal und Tibet vermisst

Nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya wird in Nepal und Tibet nach mehr als 1300 Vermissten gesucht: Die Katastrophe, die nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS wohl durch einen Gletscherabbruch am Mittwoch ausgelöst worden war, zerstörte ganze Ortschaften. Bis Donnerstag wurden auf beiden Seiten der Grenze insgesamt 165 Tote geborgen. Unter den Vermissten sind nach offiziellen Angaben hunderte ausländische Touristen.

Textgröße ändern: