Deutsche Tageszeitung - RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle steigt auf 32,7

RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle steigt auf 32,7


RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle steigt auf 32,7
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle steigt auf 32,7 / Foto: ©

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter gestiegen und liegt nun bei 32,7. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 5644 Neuinfektionen sowie elf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert.

Textgröße ändern:

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Der Wert steigt in Deutschland seit Wochen wieder kontinuierlich an. Am Freitag hatte die Inzidenz 30,1 betragen, am Samstag vergangener Woche lag sie noch bei 21,2.

Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie erhöhte sich nach den RKI-Angaben vom Samstag auf 3.816.285. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg auf 91.864. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gab das RKI mit rund 3.677.800 an.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stellt sich laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung auf einen weiteren Anstieg der Neuinfektionen und neue Corona-Restriktionen ein. "Die vierte Welle kommt", sagte er demnach am Freitag in einer Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Verfolgungsjagd mit Polizei: Mit über 150 km/h durch Dortmunder Innenstadt

In Dortmund ist ein Raser bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei mit über 150 km/h durch die Innenstadt gerast. Als er zwischenzeitlich mit vorgehaltener Waffe von einer Zivilstreife gestoppt werden konnte, legte der Mann den Rückwärtsgang ein und fuhr einen 33 Jahre alten Polizisten an, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Polizist sei leicht verletzt worden, der Fahrer danach unerkannt geflüchtet.

Verheerende Sturzflut: Mehr als 1300 Menschen in Nepal und Tibet vermisst

Nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya wird in Nepal und Tibet nach mehr als 1300 Vermissten gesucht: Die Katastrophe, die nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS wohl durch einen Gletscherabbruch am Mittwoch ausgelöst worden war, zerstörte ganze Ortschaften. Bis Donnerstag wurden auf beiden Seiten der Grenze insgesamt 165 Tote geborgen. Unter den Vermissten sind nach offiziellen Angaben hunderte ausländische Touristen.

Nepals Katastrophenschutzbehörde meldet nach Sturzflut 823 Vermisste

Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und dem Autonomen Gebiet Tibet in China werden in Nepal nach Behördenangaben noch 823 Menschen vermisst. Darunter seien mindestens 579 Touristen aus dem In- und Ausland, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Donnerstag mit. Bisher wurden auf beiden Seiten der Grenze insgesamt 165 Tote geborgen. In Tibet werden nach chinesischen Angaben bisher noch 558 Menschen vermisst.

US-Erdbebenwarte: Verheerende Sturzflut in Nepal durch Gletscherabbruch ausgelöst

Die verheerende Sturzflut in Nepal ist nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS von einem Gletscherabbruch ausgelöst worden. Die USGS, die zunächst ein Erdbeben als Ursache für das Unglück vermutet hatte, erklärte am Donnerstag, die gemessene seismische Aktivität sei auf die abgehende Eis- und Gerölllawine zurückzuführen gewesen.

Textgröße ändern: