Deutsche Tageszeitung - Feuerwalze bei Saint-Tropez vorerst gestoppt

Feuerwalze bei Saint-Tropez vorerst gestoppt


Feuerwalze bei Saint-Tropez vorerst gestoppt
Feuerwalze bei Saint-Tropez vorerst gestoppt / Foto: ©

Nach fünftägigem Kampf gegen die Flammen gibt es Hoffnung im Hinterland des französischen Badeortes Saint-Tropez: Am Freitag teilten die Präfektur und die Feuerwehr erstmals mit, der Waldbrand breite sich nicht weiter aus. Allerdings warnten sie zugleich vor wiedererstarkendem Wind bis zum Wochenende.

Textgröße ändern:

Wegen steigender Temperaturen und Wind "aus verschiedenen Richtungen können wir neue Brandherde nicht ausschließen", sagte der Präfekt Evence Richard in der Hafenstadt Toulon. "Die kommenden drei Tage werden entscheidend sein." Die Einsatzkräfte seien deshalb weiter "extrem wachsam".

Der Waldbrand im hügeligen Hinterland von Saint-Tropez hat bisher mehr als 7000 Hektar Land zerstört. Auch Häuser und Weinberge fielen den Flammen zum Opfer. Bisher kamen zwei Menschen ums Leben, tausende mussten die Nächte in Notunterkünften verbringen. Die Polizei geht Hinweisen nach, dass achtlos weggeworfene Zigaretten auf einer Autobahnraststätte den bisher größten Waldbrand in Frankreich in diesem Jahr ausgelöst haben könnten.

Die Tierschützerin und frühere Schauspielerin Brigitte Bardot sprach von einer "Umweltkatastrophe". Sie rief die Präfektur auf, die Jagd in dem betroffenen Gebiet in dieser Saison auszusetzen.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Neue Freundin von Mann erstochen: Bundesgerichtshof bestätigt Essener Mordurteil

Eine wegen der Ermordung einer anderen Frau verurteilte Angeklagte ist vor dem Bundesgerichtshof (BGH) erfolglos gegen das Urteil vorgegangen. Der BGH fand in der Entscheidung des Landgerichts Essen keine Rechtsfehler, wie aus einem am Mittwoch in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss hervorgeht. Das Landgericht hatte festgestellt, dass die Frau die neue Freundin ihres Manns auf offener Straße erstochen hatte. (Az. 4 StR 158/26)

Datenanalyse: Teenager in Australien nutzen Onlinedienste fast so stark wie vor Verbot

Nach der Einführung des weltweit ersten Onlinedienste-Verbots für Kinder und Jugendliche in Australien haben junge Menschen in dem Land Angebote wie Instagram und Tiktok zuletzt offenbar wieder verstärkt genutzt. Bei einigen Anwendungen nähern sich die Nutzungsraten dem Niveau vor dem Verbot im Dezember, wie am Mittwoch veröffentlichte Daten von Qustodio, einer Kontroll-App für Eltern, zeigten.

Kettenkarussell bleibt stehen: Fahrgäste in Hamburg aus 25 Metern Höhe gerettet

Anderthalb Stunden haben Fahrgäste eines kaputten Kettenkarussells in 25 Metern Höhe ausharren müssen, bis die Feuerwehr sie sicher zu Boden brachte. Der Vorfall passierte am späten Dienstagabend auf dem Hamburger Volksfest Dom, wie die Feuerwehr der Hansestadt am Mittwoch mitteilte. Das Karussell hat demnach einen Turm von 70 Metern Höhe, es sei wegen eines Defekts auf halber Höhe stehen geblieben.

14 Säuglinge bei Brand in Entbindungsstation in Pakistan gestorben

Bei einem Brand in einer Entbindungsstation in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sind 14 Säuglinge ums Leben gekommen. Im dritten Stock eines Krankenhauses sei ein Feuer ausgebrochen, teilten die örtlichen Behörden am Mittwochmorgen mit. Zur Ursache des Brandes wurden zunächst keine Angaben gemacht. Das Feuer sei unter Kontrolle gebracht worden, teilte Verwaltungschef Sohail Ashraf im Onlinedienst X mit.

Textgröße ändern: