Deutsche Tageszeitung - Experte besorgt über Zustand von russischem ISS-Modul

Experte besorgt über Zustand von russischem ISS-Modul


Experte besorgt über Zustand von russischem ISS-Modul
Experte besorgt über Zustand von russischem ISS-Modul / Foto: ©

Ein russischer Raumfahrtexperte hat sich besorgt über den Zustand des russischen Teils der Internationalen Raumstation ISS geäußert. Etwa 80 Prozent der Bordsysteme hätten "das Ende ihrer Wartungszeit erreicht", sagte der Chefingenieur des Raketen- und Raumfahrtunternehmens Energia, Wladimir Solowjow, am Dienstag der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Das bedeute, dass jederzeit "irreparable Fehler auftreten könnten".

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Energia war maßgeblich an der Entwicklung des russischen ISS-Moduls beteiligt. Moskau hatte bereits in der Vergangenheit unter Verweis auf veraltete Bauteile angekündigt, die ISS nach 2025 aufzugeben und eine eigene Raumstation zu starten.

Am Montag hatte Solowjow kleine Risse im russischen ISS-Frachtmodul "Sarja" bekannt gegeben, einem der ältesten Teile der Internationalen Raumstation. Das Servicemodul "Swesda" hatte bereits mehrfach Sauerstofflecks, zuletzt im Juli. Ebenfalls im Juli hatte das neue russische Labormodul "Nauka" beim Andocken die gesamte ISS von ihrer Flugbahn abgebracht, nachdem seine Triebwerke ungeplant gezündet hatten.

(O.Tatarinov--DTZ)

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