Deutsche Tageszeitung - Mehr als 30 Tote bei Busunglück in Peru

Mehr als 30 Tote bei Busunglück in Peru


Mehr als 30 Tote bei Busunglück in Peru
Mehr als 30 Tote bei Busunglück in Peru / Foto: ©

Bei einem Busunglück in Peru sind mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder. Rund 20 weitere Insassen wurden verletzt, als der Bus am Dienstag eine Felsklippe hinabstürzte, wie die Polizei mitteilte. Es handelte sich um den dritten Verkehrsunfall mit mehreren Toten in Peru innerhalb von vier Tagen.

Textgröße ändern:

Nach Behördenangaben befanden sich 63 Menschen in dem verunglückten Bus. Unter den Todesopfern sind ein sechs Jahre alter Junge und ein dreijähriges Mädchen, wie die Polizei mitteilte. Die Such- und Rettungsaktion zur Bergung von Leichen und möglichen Überlebenden dauere an.

Der schwere Busunfall ereignete sich rund 60 Kilometer östlich von Perus Hauptstadt Lima. Nach Polizeiangaben fuhr der Bus mit "hoher Geschwindigkeit", bevor er einen Felsen rammte und rund 200 Meter in die Tiefe stürzte. Der Busfahrer, der zum Zeitpunkt des Unfalls am Steuer saß, kam ums Leben. Sein Kollege wurde festgenommen. Bei Überlandfahrten sind die Busse stets mit zwei Fahrern besetzt, die sich abwechseln.

In Peru gibt es immer wieder schwere Verkehrsunglücke. Erst am Sonntag waren zwei Boote auf dem Amazonas kollidiert. Dabei kamen nach jüngsten Angaben vom Dienstag 22 Menschen ums Leben. Zwei Tage zuvor war ein Bus im Südosten des Landes in eine Schlucht gestürzt, 17 Menschen starben.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

UNO: Geplanter Livestream von Hinrichtung in den USA ist Form von "Folter"

Die Vereinten Nationen haben den angekündigten Livestream der Hinrichtung eines verurteilten Attentäters als eine Form von "Folter" verurteilt. "Die Live-Übertragung einer Hinrichtung ist gleichbedeutend mit einer öffentlichen Hinrichtung und würde gegen das absolute Folterverbot verstoßen", erklärte das Büro des UN-Beauftragten für Menschenrechte, Volker Türk, am Freitag in einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur AFP.

Nach Kunstskandal: BGH prüft Herausgabe von gefälschtem Bild an Fälscher

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Freitag (09.00 Uhr) über einen der großen Kunstskandale der vergangenen Jahre. Der Fälscher selbst will ein Bild zurück, das er einst als angebliches Original verkaufte. Ein Auktionshaus versteigerte es 2006 für fast 2,9 Millionen Euro als "Rotes Bild mit Pferden" des Malers Heinrich Campendonk von 1914. (Az. V ZR 242/24)

USA wollen Hinrichtung von Attentäter durch Erschießungskommando live übertragen

Die USA wollen die Hinrichtung des zum Tode verurteilten Amokläufers Nidal Hasan live übertragen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte in einem am Donnerstag veröffentlichten Videointerview, Hasan bekomme "ein Erschießungskommando mit Soldaten (...), und wir werden dafür sorgen, dass die Leute zusehen können, dass es öffentlich ist". Ein Pentagon-Mitarbeiter sagte auf Anfrage, die Hinrichtung am 3. Dezember solle "live übertragen" werden.

Bayern: Mann bei behördlicher Waffenkontrolle in Wohnhaus erschossen

Bei einer behördlichen Waffenkontrolle hat ein Mann am Donnerstag in einem Wohnhaus im bayerischen Berngau in der Oberpfalz einen Mensch erschossen. Das männliche Opfer sei vor dem Haus geborgen worden, in dem sich der Verdächtige weiter verschanze, teilte die Polizei in Regensburg mit. Ein weiterer Mensch wurde nach früheren Polizeiangaben schwer verletzt.

Textgröße ändern: