Deutsche Tageszeitung - Jugendlicher in Schule im US-Bundesstaat North Carolina erschossen

Jugendlicher in Schule im US-Bundesstaat North Carolina erschossen


Jugendlicher in Schule im US-Bundesstaat North Carolina erschossen
Jugendlicher in Schule im US-Bundesstaat North Carolina erschossen / Foto: ©

Bei einem Schusswaffenangriff in einer Schule im US-Bundesstaat North Carolina ist am Mittwoch ein Jugendlicher erschossen worden. Der Schütze habe an der Mount Tabor Highschool in Winston-Salem das Feuer eröffnet, teilte die Polizei mit. Ein Schüler sei mit Schusswunden ins Krankenhaus gebracht worden und dort seinen Verletzungen erlegen.

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Der Tatverdächtige, bei dem es sich um einen Mitschüler des Opfers handeln soll, konnte zunächst fliehen. Kurze Zeit später wurde er festgenommen.

Die USA werden immer wieder von tödlichen Schusswaffenangriffen in Schulen erschüttert. An einer anderen Highschool in North Carolina war am Montag ein Schüler durch Schüsse verletzt worden.

"Zum zweiten Mal in dieser Woche ist es in North Carolina zu einer Schießerei an einer Schule gekommen", erklärte Gouverneur Roy Cooper. "Wir müssen daran arbeiten, die Sicherheit von Schülern und Lehrern zu gewährleisten, die Schützen schnell zu fassen und Waffen aus den Schulen fernzuhalten", forderte er.

Vorstöße der Demokraten zur Verschärfung der Waffengesetze in den USA sind in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder am Widerstand der Republikanischen Partei gescheitert. US-Präsident Joe Biden hatte die Schusswaffengewalt in den Vereinigten Staaten im April als "Seuche" und "Schandfleck" für das Land bezeichnet.

Sein Vorgänger Donald Trump hatte sich energisch für das Recht auf privaten Waffenbesitz eingesetzt und trotz der Massakers bei einem Countrymusik-Festival in Las Vegas 2017 mit 58 Toten und des Schulmassakers von Parkland 2018 mit 17 Toten auf jegliche größere Initiativen zur Verschärfung des Waffenrechts verzichtet.

(Y.Ignatiev--DTZ)

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