Deutsche Tageszeitung - Mehrere Verletzte nach Balkoneinsturz in Görlitz

Mehrere Verletzte nach Balkoneinsturz in Görlitz


Mehrere Verletzte nach Balkoneinsturz in Görlitz
Mehrere Verletzte nach Balkoneinsturz in Görlitz / Foto: ©

Beim Einsturz eines Balkons eines Mehrfamilienhauses in Bautzen sind neun Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Der Holzbalkon im Dachgeschoss des dreistöckigen Hauses stürzte am Donnerstagabend offenbar durch eine zu hohe Belastung in sich zusammen, wie die Polizeidirektion Görlitz in der Nacht zum Freitag mitteilte. Die Menschen auf dem Balkon sowie die Trümmer fielen rund drei Meter in die Tiefe auf den darunterliegenden Balkon.

Textgröße ändern:

Der genaue Unglückshergang wird noch ermittelt. Offenbar betraten zahlreiche Menschen den Balkon während einer privaten Feier, was zu einer Überlastung führte.

Die Verletzten sind den Angaben zufolge zwischen vier und 61 Jahre alt. Ein 50-jähriger Mann wurde schwer verletzt. Acht Menschen, darunter zwei Kinder, erlitten leichte Verletzungen. Alle wurden zur medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Nach ersten Erkenntnissen bestand in keinem Fall Lebensgefahr.

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit mehreren Einsatzkräften und Fahrzeugen vor Ort, um Verletzte zu behandeln und den Unglücksort zu sichern. Unterstützung kam auch vom Technischen Hilfswerk. Die Statik des Mehrfamilienhauses war den Angaben zufolge nicht gefährdet. Die anderen Balkone dürfen vorerst nicht betreten werden.

hexcfm

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Nach Farbattacke auf Bernd das Brot: Figur in Erfurt wieder glanzlos und braun

Nach der Farbattacke auf eine Nachbildung von Bernd das Brot in Erfurt ist die Fernsehfigur wieder sauber. "Seit Samstag ist Bernd wieder ganz der Alte. Golden-braun, mürrisch, glanzlos", teilte die Stadtverwaltung am Montag mit. Unbekannte hatten die neben dem Erfurter Rathaus aufgestellte Kika-Figur in der Nacht zum Freitag vollständig mit silberner Farbe besprüht. Passanten bemerkten dies und verständigten die Polizei.

Illegaler Handel mit ägyptischem Kulturgut: Geldstrafen wegen Geldwäsche in Hamburg

Wegen vorsätzlicher Geldwäsche im Zusammenhang mit dem illegalen Verkauf altägyptischer Kulturschätze sind ein Mann und eine Frau in Hamburg zu hohen Geldstrafen verurteilt worden. Das Landgericht der Hansestadt verurteilte den männlichen Beschuldigen nach Angaben einer Sprecherin am Montag zur Zahlung von 93.500 Euro, die weibliche Angeklagte soll dem Urteil zufolge 30.000 Euro zahlen. Den Mann sprach die zuständige Kammer zugleich vom Anklagevorwurf der bandenmäßigen Hehlerei frei, die Frau war von vornherein nur wegen vorsätzlicher Geldwäsche angeklagt.

"Blutrünstige Barbaren": Geldstrafe nach muslimfeindlichem Post in Hamburg

Nach einem muslimfeindlichen Post auf der Plattform X ist ein Mann in Hamburg zu einer Geldstrafe von 2250 Euro verurteilt worden. Ein Amtsgericht sprach den 53-Jährigen am Montag wegen Volksverhetzung schuldig, wie ein Gerichtssprecher in der Hansestadt mitteilte. Laut Anklage hatte der Beschuldigte Menschen muslimischen Glaubens unter dem Hashtag "Remigration jetzt" im Oktober 2023 in dem Netzwerk unter anderem als "blutrünstige Barbaren" bezeichnet.

Gericht in Syrien verurteilt früheren Großmufti unter Assad zu lebenslanger Haft

Ein Gericht in Syrien hat den ehemaligen Großmufti des Landes in der Zeit des gestürzten Präsidenten Baschar al-Assad zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht in der Hauptstadt Damaskus befand den früheren Großmufti Ahmed Hassun am Montag einer Reihe von Straftaten schuldig, darunter "Anstiftung zum Bürgerkrieg und zu konfessionellen Spannungen". Hassun war 16 Jahre lang Syriens ranghöchster islamischer Geistlicher.

Textgröße ändern: