Deutsche Tageszeitung - Rückschlag für Töchter von Fußballstar in Rechtsstreit um Markennamen "Maradona"

Rückschlag für Töchter von Fußballstar in Rechtsstreit um Markennamen "Maradona"


Rückschlag für Töchter von Fußballstar in Rechtsstreit um Markennamen "Maradona"
Rückschlag für Töchter von Fußballstar in Rechtsstreit um Markennamen "Maradona" / Foto: ©

Im Rechtsstreit um die Markenrechte am Namen "Maradona" haben zwei Töchter des verstorbenen argentinischen Fußballidols Diego Maradona einen Rückschlag hinnehmen müssen. Ein Berufungsgericht in Buenos Aires lehnte den Einspruch von Dalma und Gianinna Maradona gegen die kommerzielle Verwendung ihres Familiennamens ab.

Textgröße ändern:

Diego Maradona hatte das Markenrecht 2015 an seinen Anwalt Matías Morla übetragen. Die Gewinne daraus sollen die Schwestern des Fußballstars finanziell unterstützen. Maradona starb im vergangenen November im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt.

Im März zeigten Dalma und Gianinna den Anwalt Morla wegen Betrugs an und forderten Ermittlungen gegen dessen Firma. Das zuständige Gericht verbot ihm daraufhin in einer einstweiligen Verfügung vorerst die kommerzielle Nutzung des Markennamens, was später jedoch wieder rückgängig gemacht wurde.

"Die Justiz hat Diegos Willen durchgesetzt, und gemeinsam mit den Schwestern können wir die Marke Maradona nutzen", erklärte Morla auf Instagram. "Dein Wille, Diego, wird immer respektiert werden."

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Gericht in Syrien verurteilt früheren Großmufti unter Assad zu lebenslanger Haft

Ein Gericht in Syrien hat den ehemaligen Großmufti des Landes in der Zeit des gestürzten Präsidenten Baschar al-Assad zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht in der Hauptstadt Damaskus befand den früheren Großmufti Ahmed Hassun am Montag einer Reihe von Straftaten schuldig, darunter "Anstiftung zum Bürgerkrieg und zu konfessionellen Spannungen". Hassun war 16 Jahre lang Syriens ranghöchster islamischer Geistlicher.

Landgericht Koblenz: Frühere Partner müssen Hund nach Trennung ersteigern

Im Streit um den gemeinsamen Hund hat das Landgericht Koblenz einem getrennten Paar auferlegt, das Tier zu ersteigern. Wie das rheinland-pfälzische Gericht am Montag mitteilte, verlangten beide früheren Partner, die Miteigentümerschaft des jeweils anderen an dem Tier aufzuheben. Da die beiden nicht verheiratet waren, sondern in einer Lebensgemeinschaft lebten, konnte dabei das Eherecht keine Anwendung finden.

Bundesgerichtshof bestätigt Haftstrafe für Karatetrainer wegen sexuellen Missbrauchs

Wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs in mehr als hundert Fällen ist ein Karatetrainer aus Sachsen-Anhalt rechtskräftig verurteilt. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte nach Angaben vom Montag eine 13-jährige Haftstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung gegen den Mann. Seine Revision gegen ein Urteil des Landgerichts Dessau-Roßlau wies der BGH zurück. (Az. 6 StR 230/26)

Bus mit zwei deutschen Schulklassen in den Niederlanden verunglückt - Mehrere Verletzte

Auf einer Autobahn in den Niederlanden ist ein Reisebus mit zwei Schulklassen aus Deutschland verunglückt. Mehrere Insassen seien bei dem schweren Unfall in der Nacht verletzt worden, teilte die Polizei der Provinz Gelderland am Montag mit. In dem Bus saßen nach Angaben der Schule 54 Schülerinnen und Schüler sowie vier Lehrkräfte aus Schönberg in Schleswig-Holstein.

Textgröße ändern: