Deutsche Tageszeitung - Venedigs weltberühmte Rialto-Brücke nach Rundum-Sanierung wiedereröffnet

Venedigs weltberühmte Rialto-Brücke nach Rundum-Sanierung wiedereröffnet


Venedigs weltberühmte Rialto-Brücke nach Rundum-Sanierung wiedereröffnet
Venedigs weltberühmte Rialto-Brücke nach Rundum-Sanierung wiedereröffnet / Foto: ©

Venedig hat am Dienstag die Wiedereröffnung der rundum sanierten Rialto-Brücke gefeiert. Star-Tenor Andrea Bocelli stimmte zu dem Festakt Opernklänge an. Die Rialto-Brücke, die zwischen 1588 und 1591 errichtet wurde und für viele Besucher ein Inbegriff der Schönheit Venedigs ist, überspannt den Canal Grande an seiner schmalsten Stelle.

Textgröße ändern:

Die Restaurierung der Rialto-Brücke wurde eigentlich schon 2019 nach vierjährigen Arbeiten abgeschlossen. Die Feier zur Wiedereröffnung musste aber zwei Mal wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Bocelli sang die berühmte Puccini-Arie "Nessun Dorma" (Niemand schlafe), als das Band über der Brücke zerschnitten wurde.

Die Rialto-Brücke ist ein Zeugnis der Kunst der Renaissance. Auf der Brücke befinden sich zwei Arkaden mit Geschäften und Fußgängerpassagen. 400 Jahre Wind, Wasser und Umweltverschmutzung hatten dem Gestein aus Istrien zugesetzt. Jedes Jahr kommen Millionen Touristen, um sich das Unesco-Welterbe Venedig anzusehen.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Gericht: Internetanbieter muss Pornoseiten vorerst nicht in Deutschland sperren

Ein großer Internetanbieter muss zwei Pornografieplattformen eines Anbieters aus Zypern laut einer Gerichtsentscheidung vorerst nicht für Nutzer in Deutschland sperren. Die nordrhein-westfälische Landesanstalt für Medien dürfe dem Internetanbieter die Sperrung der Plattformen vorläufig nicht auferlegen, teilte das Oberverwaltungsgericht in Münster am Freitag mit. Damit bestätigte das Gericht vorläufig mit zwei Eilbeschlüssen eine vorangegangene Entscheidung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf.

UNO: Geplanter Livestream von Hinrichtung in den USA ist Form von "Folter"

Die Vereinten Nationen haben den angekündigten Livestream der Hinrichtung eines verurteilten Attentäters als eine Form von "Folter" verurteilt. "Die Live-Übertragung einer Hinrichtung ist gleichbedeutend mit einer öffentlichen Hinrichtung und würde gegen das absolute Folterverbot verstoßen", erklärte das Büro des UN-Beauftragten für Menschenrechte, Volker Türk, am Freitag in einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur AFP.

Nach Kunstskandal: BGH prüft Herausgabe von gefälschtem Bild an Fälscher

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Freitag (09.00 Uhr) über einen der großen Kunstskandale der vergangenen Jahre. Der Fälscher selbst will ein Bild zurück, das er einst als angebliches Original verkaufte. Ein Auktionshaus versteigerte es 2006 für fast 2,9 Millionen Euro als "Rotes Bild mit Pferden" des Malers Heinrich Campendonk von 1914. (Az. V ZR 242/24)

USA wollen Hinrichtung von Attentäter durch Erschießungskommando live übertragen

Die USA wollen die Hinrichtung des zum Tode verurteilten Amokläufers Nidal Hasan live übertragen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte in einem am Donnerstag veröffentlichten Videointerview, Hasan bekomme "ein Erschießungskommando mit Soldaten (...), und wir werden dafür sorgen, dass die Leute zusehen können, dass es öffentlich ist". Ein Pentagon-Mitarbeiter sagte auf Anfrage, die Hinrichtung am 3. Dezember solle "live übertragen" werden.

Textgröße ändern: