Deutsche Tageszeitung - Hunderte Menschen vor Waldbrand in Südspanien in Sicherheit gebracht

Hunderte Menschen vor Waldbrand in Südspanien in Sicherheit gebracht


Hunderte Menschen vor Waldbrand in Südspanien in Sicherheit gebracht
Hunderte Menschen vor Waldbrand in Südspanien in Sicherheit gebracht / Foto: ©

Wegen eines Waldbrands im Süden von Spanien haben hunderte Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Rund 250 Feuerwehrleute und 26 Löschflugzeuge waren am Donnerstag im Einsatz, wie die Regionalregierung von Andalusien mitteilte. Das Feuer sei am Mittwochabend in den Wäldern der Gebirgskette Sierra Bermeja in der südspanischen Provinz Málaga ausgebrochen.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Rettungskräfte wurden fast 800 Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht, insbesondere in der bei britischen Rentnern und Touristen beliebten Gemeinde Estepona. Mehrere Anwohner sagten dem spanischen Fernsehsender TVE, sie hätten nur wenige Minuten Zeit gehabt, um ihre Häuser zu verlassen.

Nach Angaben der Feuerwehr bereitet insbesondere das steile Gelände große Schwierigkeiten bei den Löscharbeiten. Zudem wehen den Angaben zufolge starke Winde mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 60 Stundenkilometern. "Die Winde nehmen zu", sagte der Feuerwehrchef von Málaga, Manuel Marmolejo. Da der Wind jedoch aus dem Weste komme, halte er das Feuer wenigstens von bewohnten Gebieten fern.

Die Behörden vermuten, dass es sich um Brandstiftung handeln könnte, da das Feuer an mehreren Stellen gleichzeitig ausgebrochen ist.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Betrunkener greift zu Akku-Schere - Hecke von Anwohner in Lüneburg verunstaltet

Ein Betrunkener hat sich im niedersächsischen Lüneburg ungefragt als Gärtner versucht und am frühen Sonntagmorgen die Hecke eines Anwohners verschandelt. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben nun wegen Sachbeschädigung gegen den 25-Jährigen. Er nahm demnach eine Akku-Heckenschere aus dem Kofferraum seines Autos und schritt zur Tat.

Frau an Alsterwanderweg in Hamburg getötet: Polizei fasst 22-jährige Verdächtige

Nach einem tödlichen Gewaltverbrechen an einer Frau in einem Grüngürtel am Lauf der Alster in Hamburg ist eine Verdächtige gefasst worden. Die 22-Jährige sei am Samstagabend im Stadtteil Alsterdorf lokalisiert und festgenommen worden, teilte die Polizei in der Hansestadt am Sonntag mit. Bei der Verdächtigen lägen "Hinweise auf eine mögliche psychische Erkrankung" vor, hieß es.

Segeljacht kentert vor Büsum: Drei Schiffbrüchige aus Nordsee gerettet

Nach dem Kentern eines Segelboots auf der Nordsee vor Büsum sind drei Schiffbrüchige gerettet worden. Sie wurden am Samstag eine Seemeile (1,8 Kilometer) vor dem schleswig-holsteinischen Küstenort von einem Seenotkreuzer und einer anderen Segeljacht aus dem Wasser geholt, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen mitteilte. Es handelte sich um ein Ehepaar mit ihrem erwachsenen Sohn.

Mann fährt auf Autodach mit: Polizei stoppt riskante Tour in Baden-Württemberg

Ein jüngerer Mann ist in Baden-Württemberg von der Polizei auf dem Dach eines fahrenden Autos erwischt worden. Im Wagen selbst befanden sich sechs weitere Menschen im Alter zwischen 18 und 21 Jahren, wie die Beamten in Mannheim am Sonntag berichteten. Eine Streife stoppte die gefährliche Fahrt demnach in der Nacht zu Sonntag gegen Mitternacht in Sandhausen im Rhein-Neckar-Kreis.

Textgröße ändern: