Deutsche Tageszeitung - Ecuador wildert Ozelots aus illegalem Wildtierhandel aus

Ecuador wildert Ozelots aus illegalem Wildtierhandel aus


Ecuador wildert Ozelots aus illegalem Wildtierhandel aus
Ecuador wildert Ozelots aus illegalem Wildtierhandel aus / Foto: ©

In Ecuador sind sechs aus dem illegalen Wildtierhandel gerettete Ozelots ausgewildert worden. Die sechs Weibchen seien im Nationalpark Cotacachi Cayapas im Norden des Landes freigelassen worden, teilte das Umweltministerium am Samstag mit. Die Tiere waren ein Jahr lang im James Brown Rescue Center aufgepäppelt worden, bevor sie in die Freiheit entlassen wurden.

Textgröße ändern:

Um sie in Zukunft besser identifizieren zu können, wurden ihnen Mikrochips eingesetzt. Die nachtaktiven Wildkatzen seien in einem Gebiet freigelassen worden, "in dem Menschen keinen Kontakt zu ihnen haben und sie in ihrem natürlichen Lebensraum leben und sich frei entwickeln können", erklärte Placido Palacios vom James Brown Rescue Center.

Auf den illegalen Wildtierhandel stehen in Ecuador bis zu drei Jahre Haft. In den vergangenen sieben Jahren wurden nach Angaben des Umweltministeriums mehr als 6000 Wildtiere gerettet.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

EVG droht mit Streiks im Regionalverkehr - Bahngewerkschaft macht Druck bei Gesetz zu Sicherheit

Gut ein halbes Jahr nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in einem Regionalzug droht die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) der Bundesregierung mit einem deutschlandweiten Streik im Regionalverkehr. "Das versprochene Gesetz für härtere Strafen bei Angriffen auf Zugpersonal muss noch in diesem Jahr in den Bundestag, sonst legen wir im Januar den Betrieb lahm", sagte Gewerkschaftschef Martin Burkert der "Bild am Sonntag".

Ermittlungen auf Hochtouren nach Schwert-Angriff an schwedischer Schule mit einer Toten

Nach einem Schwert-Angriff an einer Schule in der schwedischen Kleinstadt Fagersta mit einer Toten und drei Verletzten laufen die Ermittlungen zum Hintergrund der Gewalttat auf Hochtouren. Bei dem Todesopfer habe es sich um eine 17-jährige Schülerin gehandelt, teilte die schwedische Polizei am Samstag mit. Das Motiv für den Angriff war weiterhin unklar. Der schwedische Regierungschef Ulf Kristersson gedachte am Tatort der Opfer.

Merz dankt Einsatzkräften nach Brand in Hürtgenwald - "Das ist der Klimawandel"

Rund eine Woche nach dem schweren Waldbrand bei Hürtgenwald hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Samstagnachmittag die Gemeinde in Nordrhein-Westfalen besucht und den Einsatzkräften gedankt. Ohne die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Bundeswehr, Technischem Hilfswerk, Land- und Forstwirtschaft wäre der Waldbrand "nicht so glimpflich ausgegangen", sagte Merz. Er sei gekommen, um allen Helferinnen und Helfern "wirklich sehr herzlich" zu danken.

Ausschreitungen bei Fußball-Pokalspiel in Mannheim - 85 Verletzte

Bei einem Fußball-Pokalspiel in Mannheim ist es am Freitagabend zu schweren Ausschreitungen gekommen. Dabei wurde zwischenzeitlich der Rasen gestürmt. Die Polizei musste nach eigenen Angaben "Zwang" gegen die Fans anwenden, sie setzte unter anderem berittene Beamte ein. Es hätten insgesamt 85 Menschen medizinisch versorgt werden müssen, acht davon mussten wegen der Schwere ihrer Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Textgröße ändern: