Deutsche Tageszeitung - Frau nach Selbstanzündung auf Berliner Alexanderplatz gestorben

Frau nach Selbstanzündung auf Berliner Alexanderplatz gestorben


Frau nach Selbstanzündung auf Berliner Alexanderplatz gestorben
Frau nach Selbstanzündung auf Berliner Alexanderplatz gestorben / Foto: ©

Eine Frau, die sich am Dienstag auf dem Berliner Alexanderplatz selbst anzündete, ist ihren dabei erlittenen Verletzungen erlegen. Sie sei am Dienstagnachmittag in einem Krankenhaus gestorben, teilte die Polizei in der Hauptstadt am Mittwoch mit. Der Vorfall hatte sich vor einem Kaufhaus und laut Zeugen wortlos ereignet.

Textgröße ändern:

Die Frau, ein 40-jähriger Transmensch, wurde von einem per Rettungshubschrauber eingeflogenen Notarzt behandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Eine politische Motivation schloss die Polizei weiterhin aus. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Merz dankt Einsatzkräften nach Brand in Hürtgenwald - "Das ist der Klimawandel"

Rund eine Woche nach dem schweren Waldbrand bei Hürtgenwald hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Samstagnachmittag die Gemeinde in Nordrhein-Westfalen besucht und den Einsatzkräften gedankt. Ohne die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Bundeswehr, Technischem Hilfswerk, Land- und Forstwirtschaft wäre der Waldbrand "nicht so glimpflich ausgegangen", sagte Merz. Er sei gekommen, um allen Helferinnen und Helfern "wirklich sehr herzlich" zu danken.

Ausschreitungen bei Fußball-Pokalspiel in Mannheim - 85 Verletzte

Bei einem Fußball-Pokalspiel in Mannheim ist es am Freitagabend zu schweren Ausschreitungen gekommen. Dabei wurde zwischenzeitlich der Rasen gestürmt. Die Polizei musste nach eigenen Angaben "Zwang" gegen die Fans anwenden, sie setzte unter anderem berittene Beamte ein. Es hätten insgesamt 85 Menschen medizinisch versorgt werden müssen, acht davon mussten wegen der Schwere ihrer Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Verstöße gegen Datenschutz bei Kindern: Tiktok zahlt 400 Millionen Dollar

Im Streit mit der US-Justiz um Verstöße gegen die Privatsphäre von Kindern hat sich das Videoportal Tiktok zur Zahlung von 400 Millionen Dollar (gut 340 Millionen Euro) bereiterklärt. Im Gegenzug solle das entsprechende Verfahren eingestellt werden, teilte am Freitag das US-Justizministerium mit. Es handele sich um "eine der höchsten jemals erzielten Zahlungen" in einem Fall des Datenschutzes für Minderjährige im Internet.

Ein Toter und drei Verletzte bei Schwert-Angriff an schwedischer Schule

An einer schwedischen Schule ist bei einem Angriff mit einem Schwert ein Mensch getötet worden. Drei Menschen seien bei dem Angriff in der Kleinstadt Fagersta verletzt worden, sagte der örtliche Polizeichef Tommy Alriksson am Freitag. Der Angreifer wurde von der Polizei angeschossen und festgenommen. Das Motiv für den Angriff war zunächst unklar.

Textgröße ändern: