Deutsche Tageszeitung - Tankstellen-Kassierer in Idar-Oberstein erschossen

Tankstellen-Kassierer in Idar-Oberstein erschossen


Tankstellen-Kassierer in Idar-Oberstein erschossen
Tankstellen-Kassierer in Idar-Oberstein erschossen / Foto: ©

Im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein ist am späten Samstagabend der Kassierer einer Tankstelle erschossen worden. Ein noch unbekannter Mann habe die Tankstelle gegen 21.20 Uhr betreten und den Kassierer nach einem kurzen Wortgefecht getötet, teilte die Polizei mit. Sie startete noch in der Nacht eine Öffentlichkeitsfahndung - trotz zahlreicher Hinweise sei der Täter aber noch nicht ermittelt worden, erklärte sie am Sonntag.

Textgröße ändern:

Bisherige Ermittlungen hätten ergeben, dass der flüchtige Täter die Tankstelle schon eine Stunde vor der Tat einmal aufgesucht und nach einem kurzen Streit wieder verlassen habe. Die Polizei bittet weiter um Zeugenhinweise.

Der Mann trage eine dunkle Hose und ein weißes T-Shirt. Er sei mit einer Pistole bewaffnet und solle nicht angesprochen werden, warnten die Beamten. Passanten sollten sich ihm nicht nähern, sondern sofort den Notruf wählen. Auch sollten in der Gegend keine Anhalter mitgenommen werden.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Panamas Staatschef: Erdbeben ist eine "große Katastrophe"

Nach dem schweren Erdbeben in Panama hat der Präsident des mittelamerikanischen Landes, José Raúl Mulino, von einer "großen Katastrophe" gesprochen. "Die Katastrophe, mit der wir uns konfrontiert sehen, ist groß", sagte der Staatschef am Freitag (Ortszeit) vor Journalisten. Nach dem Beben der Stärke 7,7 gebe es Straßen, die "komplett eingestürzt" seien. Opfer wurden zunächst nicht gemeldet.

Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung fordert weltweite Abkehr von Todesstrafe

Inmitten von Kontroversen über Hinrichtungen in den USA hat der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Lars Castellucci (SPD), auf die Abschaffung der Todesstrafe überall in der Welt gedrungen. "Die Todesstrafe ist mit der Würde des Menschen unvereinbar, denn sie ist eine unmenschliche und besonders grausame Form der Bestrafung", erklärte Castellucci am Samstag zum Welttag gegen die Todesstrafe. Deutschland und alle anderen EU-Mitgliedstaaten lehnten die Todesstrafe "unter allen Umständen" ab.

US-Politiker und UNO fordern Verzicht auf geplante Liveübertragung einer Hinrichtung

In den USA wächst der Druck auf Verteidigungsminister Pete Hegseth, auf die angekündigte Liveübertragung der Hinrichtung eines zum Tode verurteilten Attentäters zu verzichten. US-Vizepräsident JD Vance äußerte am Freitag Zweifel und sagte, er werde sich einen Livestream nicht anschauen. Republikaner wie auch Demokraten im Kongress erklärten, eine öffentliche Hinrichtung erinnere an autoritäre Regierungen und Extremisten. Das UN-Menschenrechtskommissariat sprach von einer Art "Folter".

Gericht: Internetanbieter muss Pornoseiten vorerst nicht in Deutschland sperren

Ein großer Internetanbieter muss zwei Pornografieplattformen eines Anbieters aus Zypern laut einer Gerichtsentscheidung vorerst nicht für Nutzer in Deutschland sperren. Die nordrhein-westfälische Landesanstalt für Medien dürfe dem Internetanbieter die Sperrung der Plattformen vorläufig nicht auferlegen, teilte das Oberverwaltungsgericht in Münster am Freitag mit. Damit bestätigte das Gericht vorläufig mit zwei Eilbeschlüssen eine vorangegangene Entscheidung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf.

Textgröße ändern: