Deutsche Tageszeitung - Fünf Bergsteiger sterben in Schneesturm auf dem Elbrus in Russland

Fünf Bergsteiger sterben in Schneesturm auf dem Elbrus in Russland


Fünf Bergsteiger sterben in Schneesturm auf dem Elbrus in Russland
Fünf Bergsteiger sterben in Schneesturm auf dem Elbrus in Russland / Foto: ©

Bei einem Schneesturm auf dem russischen Berg Elbrus sind fünf Bergsteiger ums Leben gekommen. Wie das Katastrophenschutzministerium am Freitag mitteilte, gehörten sie zu einer Gruppe von 19 Bergsteigern, die am Donnerstag in mehr als 5000 Metern Höhe von dem Sturm überrascht wurde. Die übrigen Menschen konnten sicher ins Asau-Tal am Fuße des Berges gebracht werden, starker Wind, schlechte Sicht und eisige Temperaturen behinderten laut Ministerium jedoch die Rettungsarbeiten.

Textgröße ändern:

Laut dem Tourveranstalter wurde die Expedition von vier professionellen Bergführern begleitet. Während des Aufstiegs habe sich eine Teilnehmerin unwohl gefühlt und habe mit einem der Führer kehrtgemacht. Später sei sie "in seinen Armen" gestorben. Der Rest der Gruppe setzte den Aufstieg zum Gipfel fort. Beim Abstieg sei sie dann in den "unvorhergesehenen" Sturm geraten.

Zwei der Bergsteiger erfroren demnach, zwei weitere wurden bewusstlos und starben, während sie ins Tal gebracht wurden.

Der Elbrus ist mit 5642 Metern der höchste Berg Russland und liegt im Nordkaukasus. Der Aufstieg gilt als technisch nicht besonders schwierig, dennoch verunglücken jedes Jahr Menschen tödlich an den Hängen des Berges.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Mordfall Tupac Shakur: Anklage spricht von Rache-Tat - Verteidigung widerspricht

Im Prozess um den Mord an dem legendären US-Rapper Tupac Shakur vor drei Jahrzehnten hat die Anklage in ihrem Eröffnungsplädoyer von einer Tat aus Rache gesprochen. Der Angeklagte Duane Davis habe den Mord in Auftrag gegeben, weil sein Neffe zuvor von Shakur zusammengeschlagen worden sei, erklärte am Montag Staatsanwalt Binu Pilal zum Beginn der Verhandlungen in Las Vegas. Die Verteidigung wies die Vorwürfe zurück.

Verhandlungsbeginn im Mordfall Tupac Shakur - Anklage spricht von Tat aus Rache

Im Prozess um den Mord an dem legendären US-Rapper Tupac Shakur vor drei Jahrzehnten hat die Anklage in ihrem Eröffnungsplädoyer von einer Tat aus Rache gesprochen. Der Angeklagte Duane Davis habe den Mord in Auftrag gegeben, weil sein Neffe zuvor von Shakur zusammengeschlagen worden sei, erklärte am Montag Staatsanwalt Binu Pilal zum Beginn der Verhandlungen in Las Vegas.

Wasserstand in zwei größten Stauseen der USA auf Rekord-Tief gesunken

Wegen der anhaltenden Dürre im Westen der USA ist der Wasserstand in den zwei größten Stauseen des Landes auf ein Rekord-Tief gesunken. Betroffen seien die beiden durch riesige Dämme geschaffenen Stauseen Lake Powell und Lake Mead, teilten die Behörden mit. Beide Seen werden durch den Colorado River gespeist, der als Lebensader für rund 40 Millionen Menschen gilt.

Haus-Belagerung durch Siedler: US-Palästinenser aus Westjordanland fordert US-Schutz

Ein Palästinenser mit US-Staatsbürgerschaft, dessen Haus in der Stadt Kusra im Westjordanland von extremistischen jüdischen Siedlern belagert wird, hat nach eigenen Angaben Angst vor einer Rückkehr dorthin. Er fürchte um seine Sicherheit, sagte Luai Abu Ridi am Montag vor Journalisten nach seiner Ankunft an Israels internationalem Flughafen Ben Gurion. Er wisse nicht, wie schwierig es für ihn sein werde, "überhaupt dorthin zu gelangen", und forderte den Schutz der USA.

Textgröße ändern: