Deutsche Tageszeitung - Mindestens ein Toter bei schwerem Erdbeben auf Kreta

Mindestens ein Toter bei schwerem Erdbeben auf Kreta


Mindestens ein Toter bei schwerem Erdbeben auf Kreta
Mindestens ein Toter bei schwerem Erdbeben auf Kreta / Foto: ©

Bei einem schweren Erdbeben auf Kreta ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Der Mann starb nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde am Montagmorgen beim Einsturz einer Kirche in dem Ort Arkalochori südlich der Inselhauptstadt Heraklion. Mindestens elf weitere Menschen wurden bei dem Erdstoß der Stärke 5,8 verletzt.

Textgröße ändern:

Das Hypozentrum lag nach Angaben der griechischen Erdbebenwarte rund 23 Kilometer von Heraklion entfernt in zehn Kilometer Tiefe unter der Erdoberfläche. Fernsehbilder zeigten eingestürzte Gebäude im am schwersten betroffenen Arkalochori und mehreren Dörfern rund um Heraklion. Die Seismologen maßen mehrere Nachbeben.

Griechenland liegt auf mehreren Bruchlinien der Erdkruste, so dass Beben in dem Mittelmeerland keine Seltenheit sind. Da sich die Erdstöße aber häufig im Meer ereignen, gibt es nur selten Tote oder schwere Schäden.

Zuletzt waren im März bei einem Beben im Zentrum des Landes elf Menschen verletzt und dutzende Gebäude beschädigt worden. Im Oktober vergangenen Jahres hatte ein Erdstoß der Stärke 7,0 die Ägäis zwischen der griechischen Insel Samos und der türkischen Stadt Izmir erschüttert. Damals kamen in der Türkei 114 Menschen ums Leben, auf Samos starben zwei Jugendliche.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Leichte Entspannung in Brandgebiet Hohes Venn - Dienstag droht aber starker Wind

Regen und eine günstige Windsituation haben die Situation im Brandgebiet im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn am Montag etwas beruhigt. Entwarnung für den teilweise evakuierten deutschen Eifelort Monschau gab es aber noch nicht, wie Bürgermeisterin Carmen Krämer (parteilos) sagte. "Der Regen hat zwar ein bisschen gut getan, aber der hat natürlich nicht das Feuer gelöscht."

Bayern: 17-Jähriger stirbt nach Sprung in Main-Donau-Kanal

In Bayern ist ein 17-Jähriger nach einem Sprung von einer Straßenbrücke in den Main-Donau-Kanal ums Leben gekommen. Der Jugendliche versank nach dem Aufprall auf der Wasseroberfläche und ging unter, wie die Polizei in Regensburg am Montag mitteilte. Das Vorfall ereignete sich am Samstag bei Freystadt in der Oberpfalz.

Weltkriegsbombe in Sachsen entschärft: 3800 Einwohner vorübergehend evakuiert

Bei Heidenau in Sachsen ist am Montag eine Weltkriegsbombe entschärft worden. Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes entfernten und sprengten den Zünder der 250 Kilogramm schweren sowjetischen Fliegerbombe, wie die Polizei in Dresden mitteilte. Etwa 3800 Menschen mussten dafür vorübergehend ihre Häuser verlassen. Der Blindgänger war am Sonntag in der Elbe entdeckt worden.

Lotto-Jackpot endlich geknackt: 50 Millionen Euro gehen nach Thüringen

Der Jackpot im Lotto ist nach Wochen geknackt worden. Die Gewinnsumme von 50 Millionen Euro geht an einen Glückspilz in Thüringen, wie die Thüringer Staatslotterie am Montag in Suhl mitteilte. Mit einem Spieleinsatz von 5,30 Euro tippte am vergangenen Samstag ein Spielteilnehmer oder eine Spielteilnehmerin als einziger beziehungsweise einzige in ganz Deutschland die sechs Richtigen plus Superzahl.

Textgröße ändern: