Deutsche Tageszeitung - Abbau von prominentem Gerüst am Kölner Dom verschiebt sich wegen starken Winds

Abbau von prominentem Gerüst am Kölner Dom verschiebt sich wegen starken Winds


Abbau von prominentem Gerüst am Kölner Dom verschiebt sich wegen starken Winds
Abbau von prominentem Gerüst am Kölner Dom verschiebt sich wegen starken Winds / Foto: ©

Der Abbau eines prominenten Baugerüsts am Kölner Dom ist wegen ungünstiger Wetterbedingungen verschoben worden. Aufgrund der starken Windverhältnisse könne das rund zehn Tonnen schwere Hängegerüst voraussichtlich erst am Donnerstag oder Freitag abgenommen werden, teilte die für Renovierungen des Sakralbaus zuständige Kölner Dombauhütte am Dienstag mit. Das Gerüst befindet sich in 105 Metern Höhe an der Nordwestecke des Nordturms und sollte nach zehn Jahren entfernt werden.

Textgröße ändern:

Bei dem Gerüst handelt es sich bereits um das dritte Hängegerüst, das seit Beginn der Arbeiten an dem Turm im Jahr 1996 in luftiger Höhe angebracht wurde. Auslöser für die Restaurierungsarbeiten war ein Steinschlag während eines schweren Sturms am 24. November 1984. Die Arbeiten an den beiden Türmen des Doms zählen zu einer der größten Dauerbaustellen. Das nächste Hängegerüst am Nordturm soll frühestens 2023 angebracht werden.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Deutsche Bahn verabschiedet Intercity 1 - moderne ICE und Intercity 2 übernehmen

Mit einer Sternfahrt von Hamburg und München nach Wiesbaden hat die Deutsche Bahn (DB) den Intercity 1 offiziell verabschiedet. Nach Jahrzehnten im Einsatz haben moderne ICE- oder Intercity 2-Züge den Reisezugwagenklassiker inzwischen flächendeckend ersetzt, wie die Bahn am Samstag mitteilte. Der Intercity 1 habe die "Grundlagen für den schnellen, vertakteten Eisenbahnverkehr in Deutschland, wenn nicht gar in Europa" gelegt.

Schwere Schäden und dutzende Verletzte durch heftiges Erdbeben in Panama

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,7 hat in Panama schwere Schäden angerichtet und Panik ausgelöst. Mindestens 27 Menschen wurden nach Behördenangaben bei dem Erdstoß am Freitag verletzt, Todesopfer wurden nach Angaben des Katastrophenschutzes nicht gemeldet. Der Internationale Flughafen von Panama-Stadt stellte den Betrieb vorübergehend ein.

Starkes Erdbeben in Panama: Mindestens 27 Verletzte und schwere Schäden

Bei dem schweren Erdbeben der Stärke 7,7 in Panama sind nach Angaben der Behörden mindestens 27 Menschen verletzt worden. Bislang gebe es keine Informationen über Todesopfer, sagte der Leiter des Katastrophenschutzzentrums, René García, der Nachrichtenagentur AFP. Das Beben brachte vor allem im Zentrum des Landes Gebäude zum Einsturz und beschädigte Straßen.

"Lebensbedrohlicher" Sturm: Hurrikan "Isaias" in Florida auf Land getroffen

Der Hurrikan "Isaias" ist im Nordwesten des US-Bundesstaates Florida auf Land getroffen und hat heftige Regenfälle und Stromausfälle mit sich gebracht. Der Wirbelsturm sei am Freitag (Ortszeit) nahe der Küstenstadt Destin auf Land getroffen, erklärte das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC). Es handele sich um einen "lebensbedrohlichen Sturm", der auch weiter im Landesinnern Sturzfluten verursachen könne. Für mehrere Küstenorte galten Evaukierungsanordnungen.

Textgröße ändern: