Deutsche Tageszeitung - US-Hellseherin hällt sich nicht an Zusage und wird verklagt

US-Hellseherin hällt sich nicht an Zusage und wird verklagt


US-Hellseherin hällt sich nicht an Zusage und wird verklagt
US-Hellseherin hällt sich nicht an Zusage und wird verklagt / Foto: ©

Weil sie das Versprechen, einen auf seiner Ehe lastenden Fluch aufzuheben, nicht eingelöst hat, hat ein Mann in Kalifornien eine Hellseherin verklagt. Der in einer Ehekrise steckende Mauro Restrepo stieß im Internet auf Sophia Adams, ein "auf Herzensangelegenheiten spezialisiertes Medium". Sie legte ihm die Karten und versprach, Restrepo werde wieder ein glücklicher Ehemann sein, wenn er 5100 Dollar zahle. Dafür werde sie den auf seiner Ehe lastenden Fluch auflösen.

Textgröße ändern:

Laut der in Los Angeles eingereichten Klage erklärte die Hellseherin, Restrepo sei das Opfer einer Hexe, die eine Ex-Freundin auf ihn angesetzt habe. Bis der Fluch aufgelöst sei, werde sein Unglück andauern und Restreopo, seine Kinder und seine Ehe ruinieren, sagte Adams demnach.

Doch trotz eines großzügigen Vorschusses von tausend Dollar stellte der Kläger aus Los Angeles keine Verbesserung fest und entschloss sich, die Hellserin wegen Betrugs zu verklagen. Da er wegen der nicht erfolgten Hilfeleistung und des fortbestehenden Fluches unter Schlaflosigkeit und Angstattacken litt, forderte er zudem 25.000 Dollar Schadenersatz.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Deutsche Bahn verabschiedet Intercity 1 - moderne ICE und Intercity 2 übernehmen

Mit einer Sternfahrt von Hamburg und München nach Wiesbaden hat die Deutsche Bahn (DB) den Intercity 1 offiziell verabschiedet. Nach Jahrzehnten im Einsatz haben moderne ICE- oder Intercity 2-Züge den Reisezugwagenklassiker inzwischen flächendeckend ersetzt, wie die Bahn am Samstag mitteilte. Der Intercity 1 habe die "Grundlagen für den schnellen, vertakteten Eisenbahnverkehr in Deutschland, wenn nicht gar in Europa" gelegt.

Schwere Schäden und dutzende Verletzte durch heftiges Erdbeben in Panama

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,7 hat in Panama schwere Schäden angerichtet und Panik ausgelöst. Mindestens 27 Menschen wurden nach Behördenangaben bei dem Erdstoß am Freitag verletzt, Todesopfer wurden nach Angaben des Katastrophenschutzes nicht gemeldet. Der Internationale Flughafen von Panama-Stadt stellte den Betrieb vorübergehend ein.

Starkes Erdbeben in Panama: Mindestens 27 Verletzte und schwere Schäden

Bei dem schweren Erdbeben der Stärke 7,7 in Panama sind nach Angaben der Behörden mindestens 27 Menschen verletzt worden. Bislang gebe es keine Informationen über Todesopfer, sagte der Leiter des Katastrophenschutzzentrums, René García, der Nachrichtenagentur AFP. Das Beben brachte vor allem im Zentrum des Landes Gebäude zum Einsturz und beschädigte Straßen.

"Lebensbedrohlicher" Sturm: Hurrikan "Isaias" in Florida auf Land getroffen

Der Hurrikan "Isaias" ist im Nordwesten des US-Bundesstaates Florida auf Land getroffen und hat heftige Regenfälle und Stromausfälle mit sich gebracht. Der Wirbelsturm sei am Freitag (Ortszeit) nahe der Küstenstadt Destin auf Land getroffen, erklärte das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC). Es handele sich um einen "lebensbedrohlichen Sturm", der auch weiter im Landesinnern Sturzfluten verursachen könne. Für mehrere Küstenorte galten Evaukierungsanordnungen.

Textgröße ändern: