Deutsche Tageszeitung - WHO empfiehlt breiten Einsatz von erstem Malaria-Impfstoff bei Kindern in Afrika

WHO empfiehlt breiten Einsatz von erstem Malaria-Impfstoff bei Kindern in Afrika


WHO empfiehlt breiten Einsatz von erstem Malaria-Impfstoff bei Kindern in Afrika
WHO empfiehlt breiten Einsatz von erstem Malaria-Impfstoff bei Kindern in Afrika / Foto: ©

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat den breiten Einsatz des ersten Malaria-Impfstoffs zur Immunisierung von Kindern im subsaharischen Afrika empfohlen. "Dies ist ein historischer Moment. Der lang erwartete Malaria-Impfstoff für Kinder ist ein Durchbruch für die Wissenschaft, die Gesundheit von Kindern und den Kampf gegen Malaria", erklärte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch.

Textgröße ändern:

An der von Mücken übertragenen Malaria sterben jährlich mehr als 400.000 Menschen, vor allem in Afrika. Die große Mehrheit der Todesopfer durch Malaria sind Kinder unter fünf Jahren.

"Seit Jahrhunderten verfolgt Malaria Subsahara-Afrika und verursacht immenses persönliches Leid", erklärte die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti. "Wir haben lange auf einen wirksamen Impfstoff gewartet." Nun gebe es erstmals ein Vakzin, dessen breite Anwendung empfohlen werde.

Der weltweit erste Malaria-Impfstoff ist unter den Namen RTS,S bekannt. Er wurde vom britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline in Zusammenarbeit mit der Path Malaria Vaccine Initiative entwickelt. Seit 2019 wurde er in drei afrikanischen Ländern - Ghana, Kenia und Malawi - in ausgewählten Regionen testweise angewandt. Seither wurden 2,3 Millionen Dosen des Impfstoffs verabreicht.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Nach Erdbeben in Kolumbien aus Trümmern gerettete Frau gestorben

Drei Tage nach ihrer Rettung aus den Erdbeben-Trümmern in Kolumbien ist eine 32-Jährige gestorben. Daniela Largo starb am Freitag, wie ihre Familie am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

Dutzende Todesopfer bei schwerem Erdbeben in Indonesien - Suche nach Verschütteten

Bei einem schweren Erdbeben in Indonesien sind dutzende Menschen ums Leben gekommen. Bis Samstagabend wurden mindestens 47 Todesopfer geborgen, dutzende weitere Menschen wurden nach Angaben der Rettungskräfte verletzt. Zahlreiche weitere Menschen wurden demnach verschüttet. Der Erdstoß der Stärke 7,7 ereignete sich am frühen Samstagmorgen vor der Insel Flores im Osten Indonesiens. Stunden später erschütterte ein Beben der Stärke 6,9 die tausende Kilometer entfernte indonesische Insel Sumatra.

Wüst sieht Grund zur Hoffnung in NRW-Waldbrandgebieten

Die Lage in den Waldbrandgebieten Nordrhein-Westfalens hat sich am Samstag verbessert. Es sei den Einsatzkräften gelungen, die Lage zu stabilisieren, sagte Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bei einem Besuch im Brandgebiet im Hürtgenwald. "Es besteht jetzt erste Hoffnung, dass der Brand unter Kontrolle gebracht werden kann", sagte er. Zudem könnten sich die Bewohner des evakuierten Orts Gey Hoffnungen machen, "bald wieder in ihre Häuser zurückkehren zu können, wenn es weiter gut läuft".

Waldbrand im Hohen Venn breitet sich aus: 1600 Hektar Vegetation in Belgien zerstört

Der Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze breitet sich rasch aus. Die Flammen zerstörten bis zum frühen Samstagnachmittag mindestens 1600 Hektar Vegetation, wie die belgischen Behörden der Nachrichtenagentur AFP mitteilten. Der Brand war am Freitagmittag in dem Waldgebiet nahe der deutschen Gemeinde Monschau ausgebrochen.

Textgröße ändern: