Deutsche Tageszeitung - Formel-1-Fahrer Hamilton sorgt mit blauem Kilt vor Rennen in Istanbul für Aufsehen

Formel-1-Fahrer Hamilton sorgt mit blauem Kilt vor Rennen in Istanbul für Aufsehen


Formel-1-Fahrer Hamilton sorgt mit blauem Kilt vor Rennen in Istanbul für Aufsehen
Formel-1-Fahrer Hamilton sorgt mit blauem Kilt vor Rennen in Istanbul für Aufsehen / Foto: ©

Der siebenfache Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat mit einem auffälligen blauen Kilt seinen Status als Mode-Ikone untermauert. Mit dem Outfit könne er sich von der Last des Drucks befreien, der auf ihm liege, sagte der modebewusste Rennfahrer am Donnerstag bei der Pressekonferenz vor dem Großen Preis der Türkei an diesem Wochenende. "Ich liebe es, wenn ich mich vom Sport abgrenzen kann", fügte der Brite hinzu.

Textgröße ändern:

Hamilton räumte ein, dass es "ziemlich gewagt" sei, im Fahrerlager einen Kilt zu tragen. Aber er liebe die Modeszene, weil "ich mich selbst ausdrücken kann". Nach seinem 100. Sieg beim Großen Preis von Russland vor zwei Wochen hatte Hamilton nach eigenen Angaben "Dampf abgelassen", indem er Modeschauen in Paris besuchte.

"Wenn man zum Beispiel auf einer Modewoche ist, ist man von Menschen aus allen möglichen Schichten umgeben, die sich auf unterschiedliche Weise ausdrücken", sagte Hamilton auf dem Istanbul Park Circuit. Im September war er Gastgeber einer Runde von jungen schwarzen Designern bei der Met Gala in New York. Der 36-Jährige ist bekannt für sein soziales Engagement und seine politischen Meinungsäußerungen.

Das Titelrennen in der Formel 1 ist in diesem Jahr so spannend wie lange nicht. Der Mercedes-Fahrer führt derzeit nur zwei Punkte vor Max Verstappen vom Rennstall Red Bull. Das letzte Rennen der Saison findet im Dezember statt.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Nach Erdbeben in Kolumbien aus Trümmern gerettete Frau gestorben

Drei Tage nach ihrer Rettung aus den Erdbeben-Trümmern in Kolumbien ist eine 32-Jährige gestorben. Daniela Largo starb am Freitag, wie ihre Familie am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

Dutzende Todesopfer bei schwerem Erdbeben in Indonesien - Suche nach Verschütteten

Bei einem schweren Erdbeben in Indonesien sind dutzende Menschen ums Leben gekommen. Bis Samstagabend wurden mindestens 47 Todesopfer geborgen, dutzende weitere Menschen wurden nach Angaben der Rettungskräfte verletzt. Zahlreiche weitere Menschen wurden demnach verschüttet. Der Erdstoß der Stärke 7,7 ereignete sich am frühen Samstagmorgen vor der Insel Flores im Osten Indonesiens. Stunden später erschütterte ein Beben der Stärke 6,9 die tausende Kilometer entfernte indonesische Insel Sumatra.

Wüst sieht Grund zur Hoffnung in NRW-Waldbrandgebieten

Die Lage in den Waldbrandgebieten Nordrhein-Westfalens hat sich am Samstag verbessert. Es sei den Einsatzkräften gelungen, die Lage zu stabilisieren, sagte Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bei einem Besuch im Brandgebiet im Hürtgenwald. "Es besteht jetzt erste Hoffnung, dass der Brand unter Kontrolle gebracht werden kann", sagte er. Zudem könnten sich die Bewohner des evakuierten Orts Gey Hoffnungen machen, "bald wieder in ihre Häuser zurückkehren zu können, wenn es weiter gut läuft".

Waldbrand im Hohen Venn breitet sich aus: 1600 Hektar Vegetation in Belgien zerstört

Der Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze breitet sich rasch aus. Die Flammen zerstörten bis zum frühen Samstagnachmittag mindestens 1600 Hektar Vegetation, wie die belgischen Behörden der Nachrichtenagentur AFP mitteilten. Der Brand war am Freitagmittag in dem Waldgebiet nahe der deutschen Gemeinde Monschau ausgebrochen.

Textgröße ändern: