Deutsche Tageszeitung - US-Amerikanerin muss wegen Bärenfoto aus nächster Nähe für vier Tage ins Gefängnis

US-Amerikanerin muss wegen Bärenfoto aus nächster Nähe für vier Tage ins Gefängnis


US-Amerikanerin muss wegen Bärenfoto aus nächster Nähe für vier Tage ins Gefängnis
US-Amerikanerin muss wegen Bärenfoto aus nächster Nähe für vier Tage ins Gefängnis / Foto: ©

Weil sie einer Grizzly-Bärin und deren Jungen für ein Foto zu nahe kam, muss eine junge US-Bürgerin für vier Tage ins Gefängnis. "Sich einem Grizzly mit Jungen zu nähern, ist einfach nur dumm", sagte Staatsanwalt Bob Murray bei der Urteilsverkündung im Bundesstaat Wyoming. Es sei pures Glück, dass die 25-Jährige als Angeklagte im Gericht sitzt und nicht als zerfleischte Touristin geendet sei.

Textgröße ändern:

Die Touristin war im Mai mit einer Gruppe im US-Nationalpark Yellowstone unterwegs, der für seine atemberaubende Landschaft und einzigartige Tierwelt bekannt ist. Statt wie die anderen Besucher Abstand zu nehmen und in ihr Fahrzeug zu steigen, als die Bärenmutter eintraf, blieb die junge Frau für Fotos stehen. Sie näherte sich den Bären auf unter 90 Metern - was gegen die Parkregeln verstößt. Neben dem Haftaufenthalt muss sie zudem 1000 Dollar (860 Euro) Strafe zahlen.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Deutsche Bahn verabschiedet Intercity 1 - moderne ICE und Intercity 2 übernehmen

Mit einer Sternfahrt von Hamburg und München nach Wiesbaden hat die Deutsche Bahn (DB) den Intercity 1 offiziell verabschiedet. Nach Jahrzehnten im Einsatz haben moderne ICE- oder Intercity 2-Züge den Reisezugwagenklassiker inzwischen flächendeckend ersetzt, wie die Bahn am Samstag mitteilte. Der Intercity 1 habe die "Grundlagen für den schnellen, vertakteten Eisenbahnverkehr in Deutschland, wenn nicht gar in Europa" gelegt.

Schwere Schäden und dutzende Verletzte durch heftiges Erdbeben in Panama

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,7 hat in Panama schwere Schäden angerichtet und Panik ausgelöst. Mindestens 27 Menschen wurden nach Behördenangaben bei dem Erdstoß am Freitag verletzt, Todesopfer wurden nach Angaben des Katastrophenschutzes nicht gemeldet. Der Internationale Flughafen von Panama-Stadt stellte den Betrieb vorübergehend ein.

Starkes Erdbeben in Panama: Mindestens 27 Verletzte und schwere Schäden

Bei dem schweren Erdbeben der Stärke 7,7 in Panama sind nach Angaben der Behörden mindestens 27 Menschen verletzt worden. Bislang gebe es keine Informationen über Todesopfer, sagte der Leiter des Katastrophenschutzzentrums, René García, der Nachrichtenagentur AFP. Das Beben brachte vor allem im Zentrum des Landes Gebäude zum Einsturz und beschädigte Straßen.

"Lebensbedrohlicher" Sturm: Hurrikan "Isaias" in Florida auf Land getroffen

Der Hurrikan "Isaias" ist im Nordwesten des US-Bundesstaates Florida auf Land getroffen und hat heftige Regenfälle und Stromausfälle mit sich gebracht. Der Wirbelsturm sei am Freitag (Ortszeit) nahe der Küstenstadt Destin auf Land getroffen, erklärte das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC). Es handele sich um einen "lebensbedrohlichen Sturm", der auch weiter im Landesinnern Sturzfluten verursachen könne. Für mehrere Küstenorte galten Evaukierungsanordnungen.

Textgröße ändern: