Deutsche Tageszeitung - Zahl der Todesopfer nach heftigen Regenfällen auf den Philippinen steigt auf 19

Zahl der Todesopfer nach heftigen Regenfällen auf den Philippinen steigt auf 19


Zahl der Todesopfer nach heftigen Regenfällen auf den Philippinen steigt auf 19
Zahl der Todesopfer nach heftigen Regenfällen auf den Philippinen steigt auf 19 / Foto: ©

Nach heftigen Regenfällen auf den Philippinen ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 19 gestiegen. Wie die Behörden am Donnerstag mitteilten, werden 14 weitere Menschen vermisst. Der Tropensturm "Kompasu" hatte am Montag in weiten Teilen der bevölkerungsreichen Insel Luzon Dörfer überschwemmt und Erdrutsche ausgelöst. Wichtige Autobahnen und Brücken wurden nach Angaben von Regierungsvertretern überflutet. Am Dienstag ging das Wasser wieder zurück.

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Mark Timbal von der philippinischen Katastrophenschutzbehörde sagte, die Niederschläge seien heftiger als während des Taifun "Ketsana" gewesen, durch den 2009 hunderte Menschen ums Leben kamen. "Das beweist nur die Auswirkungen des Klimawandels, wenn es um das zunehmende Ausmaß dieser Naturgefahren geht", sagte Timbal. "Wir müssen unsere Vorbereitungen im Hinblick auf die Worst-Case-Szenarien für alle Naturgefahren ständig weiter verstärken."

Die Philippinen werden jedes Jahr von durchschnittlich 20 Stürmen und Taifunen heimgesucht, die Ernten, Häuser und Infrastruktur in ohnehin strukturschwachen Gebieten zerstören.

Durch den Klimawandel und die damit steigenden Meerestemperaturen nehmen Wirbelstürme in ihrer Zahl und Intensität zu. Sie sind damit eine wachsende Bedrohung für Küstenanwohner.

(N.Loginovsky--DTZ)

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