Deutsche Tageszeitung - Elfjährige in Bayern verschwunden - Eltern möglicherweise beteiligt

Elfjährige in Bayern verschwunden - Eltern möglicherweise beteiligt


Elfjährige in Bayern verschwunden - Eltern möglicherweise beteiligt
Elfjährige in Bayern verschwunden - Eltern möglicherweise beteiligt / Foto: ©

In Bayern fahndet die Polizei öffentlich nach einer vermissten Elfjährigen aus dem Landkreis Dillingen. Wie die Ermittler am Sonntag in Augsburg mitteilten, kehrte das Mädchen am Samstag nicht von einer nachmittäglichen Joggingrunde zu seinem Wohnhaus im schwäbischen Holzheim-Eppisburg zurück.

Textgröße ändern:

Die Beamten schlossen demnach auch eine Beteiligung der leiblichen Eltern am Verschwinden nicht aus. Die Kriminalpolizei nahm bereits Ermittlungen auf, hieß es. Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung soll das Mädchen nicht bei seinen Eltern leben, sondern bei einer anderen Familie.

Die Polizei war nach eigenen Angaben am Samstagabend über den Fall informiert worden und leitete erste Suchmaßnahmen ein. Dabei kamen unter anderem Suchhunde und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Am Sonntag sollte der Einsatz weitergeführt und ausgeweitet werden.

Parallel starteten die Ermittler eine Öffentlichkeitsfahndung und verbreiteten ein Fotos des Mädchens, dessen Name mit Shalomah Henningeld angegeben wurde. Zugleich erklärten die Beamten, es sei "nicht auszuschließen, dass die leiblichen Eltern des Mädchens in Zusammenhang mit dem Verschwinden stehen". Die Ermittlungen liefen.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

30 Jahre nach Mord an Tupac Shakur: Prozess in Las Vegas begonnen

Drei Jahrzehnte nach dem Mord an dem legendären US-Rapper Tupac Shakur hat in Las Vegas mit der Auswahl der Geschworenen der Prozess gegen den mutmaßlichen Drahtzieher begonnen. Angeklagt ist der frühere Gang-Anführer Duane "Keffe D" Davis, der die Tötung im Jahr 1996 in Auftrag gegeben haben soll. Beobachter erwarten aber nicht, dass in dem Verfahren geklärt werden kann, wer die tödlichen Schüsse auf Shakur abgab.

Mindestens 111 Tote bei schwerem Erdbeben in Kolumbien

Bei einem verheerenden Erdbeben in Kolumbien sind mindestens 111 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 87 weitere Menschen wurden am Montag bei dem Beben der Stärke 7,4 verletzt, wie der neue Präsident Abelardo de la Espriella sagte. Der Staatschef sprach von tausenden beschädigten oder zerstörten Häusern und rief den Katastrophenfall aus. Besonders hart getroffen wurde die auch bei Touristen beliebte Kaffee-Anbauregion im Westen des Landes.

Mindestens 111 Tote bei schwerem Erdbeben in Kolumbien - Katastrophenfall ausgerufen

Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 111 gestiegen. 87 weitere Menschen seien verletzt worden, sagte Kolumbiens neuer Präsident Abelardo de la Espriella am Montag. Der Staatschef, der erst am Freitag sein Amt angetreten hatte, rief den Katastrophenfall aus. Tausende Häuser seien zerstört oder beschädigt worden, sagte er.

Russische Oppositionspartei Jabloko von Parlamentswahl ausgeschlossen

Russlands Oberster Gerichtshof hat die einzige offen kriegskritische Oppositionspartei des Landes, Jabloko, von der Parlamentswahl im September ausgeschlossen. Einem entsprechenden Antrag werde stattgegeben, erklärte der zuständige Richter am Montag. Jabloko-Parteichef Nikolaj Rybakow kündigte an, gegen das Urteil in Berufung gehen zu wollen.

Textgröße ändern: