Deutsche Tageszeitung - "Sixth-Sense"-Produzent M. Night Shyamalan wird Berlinale-Präsident

"Sixth-Sense"-Produzent M. Night Shyamalan wird Berlinale-Präsident


"Sixth-Sense"-Produzent M. Night Shyamalan wird Berlinale-Präsident
"Sixth-Sense"-Produzent M. Night Shyamalan wird Berlinale-Präsident / Foto: ©

Der durch den Psychothriller "The Sixth Sense" vor gut 20 Jahren weltweit bekannt gewordene Drehbuchautor, Regisseur und Produzent M. Night Shyamalan wird neuer Präsident der Berlinale-Jury. Shyamalan werde der Internationalen Jury der 72. Internationalen Filmfestspiele Berlin vorstehen, teilte die Berlinale am Dienstag mit. Das bedeutendste Filmfestival in Deutschland soll vom 10. bis zum 20. Februar in Präsenz stattfinden.

Textgröße ändern:

Carlo Chatrian, der künstlerische Leiter der Berlinale, erklärte, er sei glücklich, dass Shyamalan die Einladung als Jurypräsident angenommen habe. "Er hat mit seinen Filmen ein Universum geschaffen, in dem Ängste und Sehnsüchte eng beieinanderstehen und junge Menschen nicht nur die Hauptfiguren, sondern auch die treibenden Kräfte sind, um Ängste zu überwinden." Im US-Filmgeschäft sei Shyamalan eine einzigartige Figur, ein Filmemacher, der seiner Vision treu geblieben sei.

Shyamalan erklärte, die Einladung der Berlinale bedeute ihm sehr viel. "Für einen Filmemacher ist das eine besondere Auszeichnung - die Gelegenheit zu erhalten, die besten Talente der Welt zu unterstützen und zu feiern, ist ein Geschenk, das ich sehr gern annehme."

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Polizei in Delmenhorst meldet einen Toten und einen Schwerverletzten

Im niedersächsischen Delmenhorst sind in der Nacht von Freitag auf Samstag zwei Männer schwer verletzt worden. Einer von ihnen starb auf dem Weg ins Krankenhaus, berichtete die Polizei am Samstagmorgen. In beiden Fällen wurden Ermittlungen eingeleitet.

Papst Leo XIV. ruft zu würdevollem Umgang mit Migranten auf

Papst Leo XIV. hat am zweiten Tag seiner Frankreichreise zu einem würdevollen Umgang mit Migranten aufgerufen. Die Menschen sollten "jene sehen, die unsichtbar sind, und jene befreien, die durch die wirtschaftliche Lage in die Sklaverei gedrängt werden", sagte der Papst bei seinem Besuch einer Einrichtung für Migranten in Paris. Die Geschichte der Kirche und der Menschheit sei nicht von denen geschrieben, die den Eindruck erwecken, zu siegen, indem sie sich durchsetzen, sondern von denen, die sich um Frieden bemühen, Vertrauen schaffen und das Leben fördern, sagte der Papst im Haus Bakhita, das die Diözese Paris eingerichtet hat.

Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch 100-Millionen-Vergleich ab

Die Videoplattform Tiktok hat mit einem Vergleich einen für Montag geplanten Prozess im US-Bundesstaat Alabama wegen mutmaßlich mangelhaften Schutzes Minderjähriger vor Social-Media-Sucht abgewendet. Wie Generalstaatsanwalt Steve Marshall am Freitag (Ortszeit) mitteilte, soll das Unternehmen im Rahmen der Einigung mindestens 100 Millionen Dollar zahlen und die tägliche Nutzungszeit für junge Nutzer auf zwei Stunden begrenzen.

Social-Media-Sucht: Tiktok in den USA ab Montag erstmals vor Gericht

Die Videoplattform Tiktok soll sich ab Montag erstmals vor einem US-Gericht verantworten. Bei dem Verfahren in Montgomery im Bundesstaat Alabama geht es um den Vorwurf, Tiktok schütze Kinder und Jugendliche nicht ausreichend vor Social-Media-Sucht. Ähnliche geplante Gerichtsprozesse - unter anderem in Los Angeles - hatte Tiktok mit außergerichtlichen Vergleichen abgewendet.

Textgröße ändern: