Deutsche Tageszeitung - Queen Elizabeth II. fühlt sich zu jung für Senioren-Preis

Queen Elizabeth II. fühlt sich zu jung für Senioren-Preis


Queen Elizabeth II. fühlt sich zu jung für Senioren-Preis
Queen Elizabeth II. fühlt sich zu jung für Senioren-Preis / Foto: ©

Queen Elizabeth II. hat einen Preis für Senioren abgelehnt, weil sie sich zu jung dafür fühlt. Wie die britische Senioren-Zeitschrift "The Oldie" am Dienstag mitteilte, hatte die 95-jährige Königin die Auszeichnung "Oldie of the Year" (Oldie des Jahres) mit dem Hinweis zurückgewiesen, dass sie die "relevanten Kriterien" dafür "nicht erfüllt".

Textgröße ändern:

"Ihre Majestät ist der Meinung, dass man so alt ist, wie man sich fühlt", antwortete der stellvertretende Privatsekretär der Queen, Tom Laing-Baker, laut Mitteilung auf das Angebot des Magazins. Die nicht ganz ernst gemeinte Auszeichnung ging dann an die 90-jährige US-französische Schauspielerin Leslie Caron.

Trotz Spekulationen, dass sie nach dem Tod ihres Mannes Philip im April kürzertreten würde, hat Elizabeth II. in letzter Zeit wieder eine Reihe öffentlicher Auftritte absolviert. Vergangene Woche wurde sie erstmals dabei beobachtet, wie sie am Stock ging.

Philip, der im Alter von 99 Jahren gestorben war, wurde 2011 als "Oldie des Jahres" ausgezeichnet. In seinem Dankesbrief schrieb der für seinen schrägen Humor bekannte Prinzgemahl: "Es gibt nichts Besseres für die Moral, als daran erinnert zu werden, dass die Jahre immer schneller vergehen und dass Teile des alten Rahmens abzufallen beginnen." Er fügte hinzu: "Aber es ist schön, dass man sich überhaupt an mich erinnert."

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

BUND kritisiert Lockerung von Sonntagsfahrverbot für Lkw - BDI begrüßt es

Die Umweltorganisation BUND hat die Lockerung des Fahrverbots für Lastwagen an Sonn- und Feiertagen scharf kritisiert - begrüßt wurde dies dagegen vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Es sei keine Lösung, wegen des Niedrigwassers in Flüssen "den Schiffstransport jetzt durch hunderte oder tausende Lkw-Fahrten zu ersetzen", sagte der BUND-Chef Olaf Bandt der "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Dies werde "Menschen und Klima" belasten.

Rechter Hardliner De la Espriella als Kolumbiens Präsident vereidigt

Der rechte Hardliner Abelardo de la Espriella ist als neuer Präsident Kolumbiens vereidigt worden. Der 48-jährige Verbündete von US-Präsident Donald Trump legte am Freitag in der südwestkolumbianischen Großstadt Cali den Amtseid ab und trat damit die Nachfolge des linken Präsidenten Gustavo Petro an. De la Espriella will unter anderem den Kampf gegen Guerillagruppen und den Drogenhandel im Land deutlich verschärfen und die Beziehungen zu den USA wieder ausbauen.

Eurojackpot geknackt: Mehr als 32 Millionen Euro gehen nach Nordrhein-Westfalen

Ein Glückspilz aus Nordrhein-Westfalen hat den Eurojackpot geknackt und mehr als 32 Millionen Euro gewonnen. Wie die Westdeutsche Lotterie am Freitag mitteilte, bekommt die Gewinnerin oder der Gewinner 32.658.025 Euro. Die richtigen Gewinnzahlen lauteten eins, drei, sechs, 13 und 23, mit den Eurozahlen fünf und sieben.

US-Berufungsgericht bestätigt Aussetzung von Trumps umstrittenen Ballsaal-Plänen

US-Präsident Donald Trump hat bei seinem umstrittenen Ballsaal-Projekt neben dem Weißen Haus eine weitere juristische Schlappe hinnehmen müssen. Ein Bundesberufungsgericht bestätigte am Freitag die im April von einem Richter angeordnete Aussetzung der Bauarbeiten. Es begründete sein Urteil mit der fehlenden Zustimmung des Kongresses und gab der US-Regierung zwei Wochen Zeit, um gegebenenfalls den Obersten Gerichtshof anzurufen.

Textgröße ändern: