Deutsche Tageszeitung - Mindestens 116 Tote bei Überschwemmungen und Erdrutschen in Indien und Nepal

Mindestens 116 Tote bei Überschwemmungen und Erdrutschen in Indien und Nepal


Mindestens 116 Tote bei Überschwemmungen und Erdrutschen in Indien und Nepal
Mindestens 116 Tote bei Überschwemmungen und Erdrutschen in Indien und Nepal / Foto: ©

Bei Überschwemmungen und Erdrutschen sind im Norden Indiens und in Nepal mehr als einhundert Menschen ums Leben gekommen. In Indien starben laut Behördenangaben von Mittwoch mindestens 85 Menschen, in Nepal 31. Zahlreiche Menschen werden zudem vermisst.

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Im indischen Bundesstaat Uttarakhand starben nach Behördenangaben 46 Menschen, elf gelten als vermisst. Im südlichen Bundesstaat Kerala kamen laut dem Regierungschef des Bundesstaates, Pinarayi Vijayan, 39 Menschen ums Leben.

Auch im nördlich von Indien gelegenen Nepal gab es nach tagelangen Regenfällen Tote. "In den letzten drei Tagen starben 31 Menschen bei Überschwemmungen und Erdrutschen nach schweren Monsun-Regenfällen", sagte ein Mitglied des Katastrophenschutzes. Er gehe davon aus, dass die Opferzahlen noch ansteigen könnten.

In der Himalaya-Region im Norden Indiens kommt es immer wieder zu Erdrutschen. Nach Einschätzung von Experten nimmt die Gefahr solcher Unwetterereignisse durch den Klimawandel sowie den Bau von Staudämmen und die Abholzung der Wälder weiter zu. Im Februar waren bei Überschwemmungen im Rishiganga-Tal rund 200 Menschen gestorben.

(W.Uljanov--DTZ)

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