Deutsche Tageszeitung - Deutsche Touristin bei Auseinandersetzung zwischen Drogenbanden in Mexiko getötet

Deutsche Touristin bei Auseinandersetzung zwischen Drogenbanden in Mexiko getötet


Deutsche Touristin bei Auseinandersetzung zwischen Drogenbanden in Mexiko getötet
Deutsche Touristin bei Auseinandersetzung zwischen Drogenbanden in Mexiko getötet / Foto: ©

Bei einer Schießerei im mexikanischen Urlaubsort Tulum sind eine deutsche und eine indische Touristin getötet worden. Zwei Frauen aus Deutschland und eine Niederländerin seien zudem verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Ersten Erkenntnissen zufolge seien die Frauen am Mittwochabend während einer Auseinandersetzung rivalisierender Drogenbanden zwischen die Fronten geraten.

Textgröße ändern:

Tulums Bürgermeister Marciano Dzul sagte dem TV-Sender Milenio, die Opfer hätten keinerlei Verbindungen zu den Bandenmitgliedern. Einer der mutmaßlichen Schützen wurde demnach festgenommen.

Dzul räumte ein, dass der bei Touristen beliebte Badeort an der Karibikküste derzeit eine Welle der Gewalt erlebe. Hintergrund seien Kämpfe zwischen kriminellen Banden, die um Einflussgebiete im Drogenhandel und bei der Schutzgelderpressung konkurrieren.

In Mexiko wurden mehr als 300.000 Menschen ermordet, seit die Regierung 2006 begann, das Militär zur Bekämpfung des Drogenhandels einzusetzen. Nach Behördenangaben gehen die meisten Morde auf Bandengewalt zurück.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Toter in Grundstückseinfahrt in Bayern entdeckt - Kriminalpolizei ermittelt

Im bayerischen Seefeld ist ein 66-Jähriger tot in seiner Grundstückseinfahrt entdeckt worden - nun ermittelt die Kriminalpolizei. Wie am Samstag die Polizei in Ingolstadt mitteilte, wurde der Tote am Freitagmorgen kurz vor sieben Uhr gemeldet. Er befand sich demnach in der Einfahrt neben seinem Auto. Den ersten Erkenntnissen zufolge bestehen "konkrete Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung".

Sechs Tote bei Wohnhaus-Explosion in Athen - Vier US-Touristen unter den Opfern

Bei der Explosion eines Wohnhauses im Zentrum von Athen sind mindestens sechs Menschen getötet worden, darunter vier Touristen aus den USA. Bei den beiden weiteren Opfern handele es sich um einen Briten und seine griechische Ehefrau, berichtete am Samstag das griechische Staatsfernsehen. Die Explosion hatte sich am Freitagmorgen im Stadtteil Plaka direkt unterhalb der berühmten Akropolis ereignet, sie wurde offenbar durch ein Gasleck ausgelöst.

Nach Explosion in Athen Leichen von zwei US-Touristen aus Trümmern geborgen

Nach der Explosion in einem Wohnhaus in der Altstadt von Athen haben Helfer die Leichen eines Touristenpaars aus den USA aus den Trümmern geborgen. Die US-Bürger hätten eine Wohnung im ersten Stock des Gebäudes gemietet gehabt, berichteten die griechischen Rettungskräfte am Samstag. Die Behörden wollten sich zunächst nicht zur Identität der Todesopfer äußern. Ersten Erkenntnissen zufolge war die Explosion durch ein Gasleck verursacht worden.

Hunderttausende strömen in Paris zur Freiluft-Messe mit Papst Leo XIV.

Hunderttausende Menschen sind am Samstag in Paris zu einer Freiluft-Messe mit Papst Leo XIV. geströmt. Schon mehrere Stunden vor Beginn der Veranstaltung versammelten sich unzählige Menschen in der französischen Hauptstadt auf den Champs-Elysées. Leo XIV. will am Nachmittag im Papamobil die berühmte Prachtstraße hinunterfahren - und dann auf dem Place de la Concorde eine Messe feiern. Erwartet werden insgesamt rund 600.000 Menschen.

Textgröße ändern: