Deutsche Tageszeitung - Elefant trampelt mutmaßlichen Wilderer in Südafrika zu Tode

Elefant trampelt mutmaßlichen Wilderer in Südafrika zu Tode


Elefant trampelt mutmaßlichen Wilderer in Südafrika zu Tode
Elefant trampelt mutmaßlichen Wilderer in Südafrika zu Tode / Foto: ©

Im bekannten Krüger-Nationalpark in Südafrika ist ein mutmaßlicher Wilderer von einem Elefanten zu Tode getrampelt worden. Die Leiche des Mannes sei während eines Einsatzes gegen die Wilderei gefunden worden, sagte Park-Sprecher Isaac Phaahla am Freitag. "Erste Untersuchungen lassen darauf schließen, dass der Verstorbene von einem Elefanten getötet und von seinen Komplizen zurückgelassen wurde."

Textgröße ändern:

Bei dem Angriff sei das Mobiltelefon des mutmaßlichen Wilderers nicht zu Schaden gekommen, erklärte der Sprecher weiter. Dieses sei der Polizei übergeben worden, um die Beamten bei den Ermittlungen zu unterstützen.

Der Krüger-Nationalpark ist stark von Wilderei betroffen, insbesondere Nashörner werden dort häufig gejagt. Nach Angaben von Tierschützern ist die Nashorn-Population in dem Park in den vergangenen zehn Jahren um knapp 70 Prozent auf etwa 4000 Tiere gesunken.

Im vergangenen Jahr hatte der Park einen ähnlichen Fall gemeldet, damals war ein mutmaßlicher Wilderer von Löwen getötet worden. Nur der Kopf des Mannes konnte drei Tage später gefunden werden. Die Komplizen des Verdächtigen hatten eine Notfall-Hotline angerufen, um ihn als vermisst zu melden.

Mit neuen Technologien und verstärkten Kontrollen gehen die Mitarbeiter des Parks vermehrt gegen Wilderer vor. In mehreren Fällen konnten Verdächtige aufgegriffen werden, bevor sie ein Tier töteten.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

US-Berufungsgericht bestätigt Aussetzung von Trumps umstrittenen Ballsaal-Plänen

US-Präsident Donald Trump hat bei seinem umstrittenen Ballsaal-Projekt neben dem Weißen Haus eine weitere juristische Schlappe hinnehmen müssen. Ein Bundesberufungsgericht bestätigte am Freitag die im April von einem Richter angeordnete Aussetzung der Bauarbeiten. Es begründete sein Urteil mit der fehlenden Zustimmung des Kongresses und gab der US-Regierung zwei Wochen Zeit, um gegebenenfalls den Obersten Gerichtshof anzurufen.

Polizei entdeckt Cannabisplantage mit mehr als 900 Pflanzen in Kerpen - Festnahme

Bei einer Durchsuchung in einem Haus in Kerpen nahe Köln hat die Polizei eine Cannabisplantage mit mehr als 900 Pflanzen entdeckt. Ein 40-jähriger Verdächtiger wurde vor Ort festgenommen, wie die Polizei in Bergheim und die Kölner Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten. Die Ermittler waren demnach durch einen Zeugenhinweis auf die Plantage aufmerksam geworden. Insgesamt wurden am Donnerstag drei Objekte im Rhein-Erft-Kreis durchsucht.

Papst Leo XIV. will bei Frankreich-Besuch Missbrauchsopfer treffen

Papst Leo XIV. will während seines Frankreich-Besuchs im September Opfer sexuellen Missbrauchs durch Vertreter der katholischen Kirche treffen. "Während seiner bevorstehenden Apostolischen Reise nach Frankreich wird Papst Leo XIV. in einem privaten Rahmen mit Menschen zusammentreffen, die innerhalb der Kirche Opfer von Missbrauch geworden sind", teilte der Vatikan am Freitag mit. Die Opfer selbst werden demnach an der Vorbereitung dieses Treffens beteiligt sein.

Kabel der Deutschen Bahn beschädigt: Kölner Staatsschutz ermittelt wegen Sabotage

Nach Beschädigung mehrerer Strom- und Datenkabel der Deutschen Bahn in Nordrhein-Westfalen ermittelt der polizeiliche Staatsschutz wegen des Verdachts auf Sabotage. Unbekannte öffneten in der Nacht zu Donnerstag in Leverkusen einen unterirdischen Kabelschacht und durchtrennten mehrere Kabel- und Glasfaserstränge, wie die Kölner Polizei am Freitag mitteilte. Betroffen waren Leitungen der Bahn, die nach Polizeiangaben aber nicht mehr genutzt wurden. Der Zugverkehr war nicht beeinträchtigt.

Textgröße ändern: