Deutsche Tageszeitung - Großrazzia gegen mutmaßliche Geldwäscher in Nordrhein-Westfalen

Großrazzia gegen mutmaßliche Geldwäscher in Nordrhein-Westfalen


Großrazzia gegen mutmaßliche Geldwäscher in Nordrhein-Westfalen
Großrazzia gegen mutmaßliche Geldwäscher in Nordrhein-Westfalen / Foto: ©

Mit einer Großrazzia sind Ermittler am Mittwochmorgen in Nordrhein-Westfalen gegen eine mutmaßliche Geldwäscherbande vorgegangen. Insgesamt wird gegen 46 Beschuldigte ermittelt, wie das Landeskriminalamt in Düsseldorf mitteilte. Ihnen wird Geldwäsche in besonders schweren Fällen vorgeworfen.

Textgröße ändern:

Drei Menschen wurden festgenommen und 49 Objekte durchsucht. Dazu zählten Wohnungen, Geschäftsräume und Lagerhallen. Weitere Details gaben die Ermittler zunächst nicht bekannt.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Papst Leo bei Besuch in Assisi von tausenden jungen Menschen begeistert empfangen

Papst Leo XIV. ist bei einem Besuch in der italienischen Stadt Assisi von tausenden jungen Menschen begeistert empfangen worden. Der Pontifex hielt am Donnerstag in der dortigen Basilika Santa Maria degli Angeli eine Messe in Erinnerung an den Tod des heiligen Franziskus vor 800 Jahren. Tausende Teilnehmer eines katholischen Jugendtreffens aus ganz Europa jubelten dem Oberhaupt der katholischen Kirche bei seiner Ankunft zu.

Verbände fordern Regierung zu Einberufung von Hitzegipfel auf

Mehrere Verbände haben angesichts immer häufigerer Extremwetterlagen die Bundesregierung aufgefordert, einen Hitzegipfel einzuberufen. In einer am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung warfen sie der Regierung Untätigkeit vor. Weiter verlangten die Verbände einen bundesweiten Hitzeaktionsplan sowie größere Anstrengungen bei Klimaschutz, Anpassung an Klimafolgen sowie Energiewende einschließlich der Abkehr von fossilen Brennstoffen.

Lebenslange Haft in Prozess um Autoanschlag auf Münchner Verdi-Demo

Im Prozess um den tödlichen Autoanschlag auf die Münchner Verdi-Demonstration ist der Angeklagte Farhad N. wegen Mordes und versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Oberlandesgericht der bayerischen Landeshauptstadt stellte bei dem aus Afghanistan stammenden 25-Jährigen am Donnerstag außerdem die besondere Schwere der Schuld fest.

Korruptionsermittlungen gegen ukrainische Ex-Botschafterin in den USA

Die am Montag entlassene bisherige ukrainische Botschafterin in den USA, Olha Stefanischyna, steht unter Korruptionsverdacht. Gegen die 40-Jährige wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der "illegalen Bereicherung" im Umfang von umgerechnet 270.000 Euro eingeleitet, wie die ukrainische Antikorruptionsbehörde Nabu am Donnerstag im Onlinedienst Telegram erklärte. Demnach geht es um von Stefanischyna nicht bei den Finanzbehörden angegebene Luxus-Immobilien und andere Vermögenswerte, deren Wert das offiziell gemeldete Einkommen der entlassenen Diplomatin übersteige.

Textgröße ändern: