Deutsche Tageszeitung - Inselstaat Tonga verzeichnet ersten Corona-Fall

Inselstaat Tonga verzeichnet ersten Corona-Fall


Inselstaat Tonga verzeichnet ersten Corona-Fall
Inselstaat Tonga verzeichnet ersten Corona-Fall / Foto: ©

Im Inselstaat Tonga im Südpazifik hat der erste registrierte Corona-Fall einen Ansturm auf die Impfzentren ausgelöst. Freitag und Samstag seien bisher "die besten" Tage der Impfkampagne gewesen, sagte der nationale Impfkoordinator Afu Tei am Samstag. "Fast 2000 gestern Abend und heute, wie Sie sehen, ist die Beteiligung sehr gut."

Textgröße ändern:

Am Donnerstag war ein Passagier an Bord eines Rückführungsflugs aus der neuseeländischen Stadt Christchurch positiv auf Corona getestet worden. Das Ergebnis wurde am Freitag bekannt, die 215 Menschen an Bord der Maschine befanden sich da noch in Quarantäne.

Tongas Regierungschef Pohiva Tuionetoa warnte die Inselbewohner am Samstag, sich auf einen möglichen Lockdown vorzubereiten, falls weitere Fälle auftauchten. Unmittelbar bestehe jedoch kein Handlungsbedarf, da es "mehr als drei Tage" dauern könne, bis Corona-Infizierte ansteckend würden. "Wir sollten diese Zeit nutzen, um uns auf den Fall vorzubereiten, dass weitere Menschen mit dem Virus infiziert werden."

Das Königreich im Pazifik, etwa 1800 Kilometer nordöstlich von Neuseeland, mit seinen rund 106.000 Einwohnern gehörte zu den wenigen Ländern, die von dem Virus bislang verschont geblieben waren. Das Interesse an einer Impfung war bisher eher gering. Rund ein Drittel der Inselbewohner ist vollständig geimpft.

Die Gesundheitsbehörden bestätigten, dass der infizierte Tonganer doppelt geimpft war und die zweite Dosis Mitte Oktober erhalten hatte. Nach Angaben des neuseeländischen Gesundheitsministeriums war er außerdem vor Abflug in Christchurch negativ getestet worden. In der neuseeländischen Stadt gibt es derzeit vier bekannte Corona-Fälle, alle im selben Haushalt.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Leo XIV. feiert in Paris Messe mit 800.000 Menschen

Bei einer Freiluftmesse im Herzen von Paris haben am Samstag hunderttausende Menschen an einem Gottesdienst mit Papst Leo XIV. teilgenommen. Nach Schätzungen des Vatikans versammelten sich etwa 800.000 Menschen zu der Messe im Zentrum der französischen Hauptstadt. Zuvor war der Papst im Papamobil über die Champs-Elysées gefahren, wo er von zahlreichen Gläubigen bejubelt wurde.

Toter in Grundstückseinfahrt in Bayern entdeckt - Kriminalpolizei ermittelt

Im bayerischen Seefeld ist ein 66-Jähriger tot in seiner Grundstückseinfahrt entdeckt worden - nun ermittelt die Kriminalpolizei. Wie am Samstag die Polizei in Ingolstadt mitteilte, wurde der Tote am Freitagmorgen kurz vor sieben Uhr gemeldet. Er befand sich demnach in der Einfahrt neben seinem Auto. Den ersten Erkenntnissen zufolge bestehen "konkrete Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung".

Sechs Tote bei Wohnhaus-Explosion in Athen - Vier US-Touristen unter den Opfern

Bei der Explosion eines Wohnhauses im Zentrum von Athen sind mindestens sechs Menschen getötet worden, darunter vier Touristen aus den USA. Bei den beiden weiteren Opfern handele es sich um einen Briten und seine griechische Ehefrau, berichtete am Samstag das griechische Staatsfernsehen. Die Explosion hatte sich am Freitagmorgen im Stadtteil Plaka direkt unterhalb der berühmten Akropolis ereignet, sie wurde offenbar durch ein Gasleck ausgelöst.

Nach Explosion in Athen Leichen von zwei US-Touristen aus Trümmern geborgen

Nach der Explosion in einem Wohnhaus in der Altstadt von Athen haben Helfer die Leichen eines Touristenpaars aus den USA aus den Trümmern geborgen. Die US-Bürger hätten eine Wohnung im ersten Stock des Gebäudes gemietet gehabt, berichteten die griechischen Rettungskräfte am Samstag. Die Behörden wollten sich zunächst nicht zur Identität der Todesopfer äußern. Ersten Erkenntnissen zufolge war die Explosion durch ein Gasleck verursacht worden.

Textgröße ändern: