Deutsche Tageszeitung - Brasilianischer Pianist Nelson Freire mit 77 Jahren gestorben

Brasilianischer Pianist Nelson Freire mit 77 Jahren gestorben


Brasilianischer Pianist Nelson Freire mit 77 Jahren gestorben
Brasilianischer Pianist Nelson Freire mit 77 Jahren gestorben / Foto: ©

Der weltberühmte brasilianische Pianist Nelson Freire ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Das berichteten örtliche Medien in Freires Wohnort Rio de Janeiro am Montag unter Berufung auf seinen Agenten. Zur Todesursache wurde zunächst nichts bekannt.

Textgröße ändern:

Freire galt als bester Pianist Brasiliens und war besonders für seine Interpretationen von Chopin und romantischer Stücke bekannt. Er spielte unter anderem mit dem London Symphony Orchestra, den Berliner und Wiener Philharmonikern und unter der Leitung von Dirigenten wie Pierre Boulez, Lorin Maazel, Kurt Masur und André Previn.

Freire wurde 1944 im südöstlichen Bundesstaat Minas Gerais geboren und begann im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspielen. Mit fünf trat er zum ersten Mal öffentlich auf. Schon als junger Mann machte er sich international einen Namen und gewann zahlreiche Auszeichnungen.

2019 brach sich Freire bei einem Sturz den Arm. Wegen der anschließend nötigen Operation und später der Corona-Pandeme war er danach nicht mehr öffentlich aufgetreten.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Waldbrand breitet sich in Naturschutzgebiet im Südosten der Niederlande aus

Ein Waldbrand hat sich in einem niederländischen Naturschutzgebiet nahe der deutschen Grenze über ein Gebiet von rund hundert Hektar ausgebreitet. Hunderte Feuerwehrleute kämpften am Dienstag unterstützt von Löschhubschraubern gegen die Flammen im Naturschutzgebiet Boschhuizerbergen nahe Oostrum im Südosten der Niederlande. Bis zum frühen Nachmittag war der Brand weiterhin außer Kontrolle, dichte Rauchwolken hingen über dem Gebiet in der Provinz Limburg.

Auseinandersetzung in Köln: Vier Verletzte und sieben Festnahmen

Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung auf offener Straße in Köln sind am Montagabend vier Menschen verletzt worden. Zwei 24 und 48 Jahre alte Männer erlitten Stichverletzungen, eine 39-jährige Frau und ein 42-jähriger Mann wurden durch Schüsse verletzt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Köln mitteilten. Drei befanden sich noch in Krankenhäusern.

Gericht: Kein Schmerzensgeld nach Grätsche durch Hobbyfußballer

Ein Hobbyfußballer muss laut einem Gerichtsurteil nach einer folgenreichen Grätsche gegen einen Mitspieler keinen Schadensersatz und kein Schmerzensgeld zahlen. Dem Beklagten konnte kein grob fahrlässiges Fehlverhalten nachgewiesen werden, wie das Landgericht Köln laut Mitteilung vom Dienstag entschied. Das Gericht wies deshalb die Klage des Mitspielers ab, der sich bei der Grätsche seines Teamkollegen schwer am Knie verletzt hatte.

Rund 50 Rinder bei Stallbrand in Niedersachsen verendet

Bei einem Stallbrand im niedersächsischen Garrel sind rund 50 Rinder verendet. Das Feuer brach am Montag auf einem Bauernhof aus und breitete sich schnell auf zwei Unterstände mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen aus, wie die Polizei in Cloppenburg am Dienstag mitteilte. Etwa 120 Feuerwehrleute mit 25 Fahrzeugen waren im Einsatz, ein Mensch wurde bei Löschversuchen leicht verletzt. Die Brandursache war zunächst unklar.

Textgröße ändern: