Deutsche Tageszeitung - UB40-Gründungsmitglied Astro gestorben

UB40-Gründungsmitglied Astro gestorben


UB40-Gründungsmitglied Astro gestorben
UB40-Gründungsmitglied Astro gestorben / Foto: ©

Der Sänger und Mitbegründer der britischen Reggae-Band UB40, Terence Wilson, ist tot. "Wir haben heute Abend die traurige Nachricht erhalten, dass das ehemalige Mitglied von UB40, Terence Wilson, besser bekannt als Astro, nach kurzer Krankheit verstorben ist", erklärte die Band am Samstagabend auf Twitter. Astros derzeitige Band, UB40 featuring Ali Campbell and Astro, zeigte sich "zutiefst erschüttert und untröstlich".

Textgröße ändern:

Der Sänger und Percussionist Astro gehörte zur ersten Besetzung von UB40, die sich 1979 in Birmingham gründeten. 2013 verließ er die Band und gründete mit dem ehemaligen UB40-Sänger Ali Campbell eine eigene Gruppe. Er wurde 64 Jahre alt.

Mit ihrer Neuinterpretation von Neil Diamonds "Red Red Wine" gelangten UB40 Anfang der 1980er Jahre zu internationaler Berühmtheit. Die Band verkaufte mehr als 100 Millionen Tonträger und ist damit eine der erfolgreichsten Reggae-Bands aller Zeiten.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte in Bayern

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind zwei Passagiere getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Das mit 35 Menschen besetzte Fahrzeug kam am Sonntagmorgen bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Gegen den 40-jährigen Busfahrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr eingeleitet.

Tödliche Attacke auf Frau in Hessen: Ehemann nach Großfahndung gefasst

Im hessischen Obertshausen ist eine 51-Jährige bei einer mutmaßlich von ihrem Ehemann verübten Attacke tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen den zunächst flüchtigen 57-Jährigen noch in der Nacht zu Sonntag nach einer Großfahndung im nahegelegenen Klein-Krotzenburg fest, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Offenbach mitteilten. Er leistete demnach keinen Widerstand.

Papst Leo XIV. in Frankreich: Große Messen und Gespräch mit Missbrauchsopfern

Messfeiern im Großformat und persönliche Treffen mit Missbrauchsopfern: Papst Leo XIV. hat bei seinem Besuch in Frankreich viel Zuspruch erhalten und zugleich Missstände innerhalb der katholischen Kirche thematisiert. Nach einem begeisterten Empfang des Papstes in Paris, wo am Samstag 800.000 Menschen zu einer Messe auf der Place de la Concorde und den Champs-Elysées kamen, sprach Leo XIV. am Sonntag im Pilgerort Lourdes die "schmerzhafte Wunde" des Missbrauchs in Pfarreien und katholischen Schulen an.

Papst Leo XIV. feiert Messe unter freiem Himmel in Lourdes

Am dritten Tag seiner Frankreich-Reise feiert Papst Leo XIV. im Pilgerort Lourdes erneut eine große Messe unter freiem Himmel. Seit dem frühen Morgen strömten Gläubige zu dem Platz vor dem Marienheiligtum, wo der Altar unter einem Zelt aufgebaut war. Bei seiner Ankunft im Papamobil wurde Leo XIV. mit Beifall begrüßt. Die Organisatoren rechneten mit 150.000 Teilnehmern. An der Messe am Vortag in Paris hatten 800.000 Menschen teilgenommen, deutlich mehr als erwartet.

Textgröße ändern: