Deutsche Tageszeitung - Mutmaßlicher Messerangreifer aus ICE vermutlich psychisch beeinträchtigt

Mutmaßlicher Messerangreifer aus ICE vermutlich psychisch beeinträchtigt


Mutmaßlicher Messerangreifer aus ICE vermutlich psychisch beeinträchtigt
Mutmaßlicher Messerangreifer aus ICE vermutlich psychisch beeinträchtigt / Foto: ©

Der mutmaßliche Täter des Messerangriffs in einem ICE in Bayern ist vermutlich psychisch erkrankt. Die Motivlage des Mannes sei "nach wie vor unklar" und Gegenstand "unserer intensiven Ermittlungen", sagte der Präsident des Polizeipräsidiums Oberpfalz, Norbert Zink, am Sonntag in Neumarkt. "Erste Facheinschätzungen" deuteten aber auf eine "psychische Beeinträchtigung" des 27-Jährigen hin. Er wurde inzwischen in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

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Der Mann soll am Samstagmorgen in dem ICE Mitreisende mit einem Messer angegriffen haben. Nachdem am Samstag von drei Schwerverletzten die Rede war, sprach die Polizei auf der Pressekonferenz am Sonntag von vier Verletzten.

Polizeivizepräsident Thomas Schöniger sagte, ein 26-jähriger Mann sei schwer am Kopf verletzt worden. Ein 39-Jähriger erlitt demnach Stichverletzungen im Oberkörper. Beide Männer seien noch im Krankenhaus.

Ein Fahrgast im Alter von 60 Jahren habe Schnittwunden an Kopf und Rumpf erlitten, sagte Schöniger. Ein weiterer 60-Jähriger sei ebenfalls verletzt worden; dieser habe sich selbst in ärztliche Behandlung begeben.

Polizeipräsident Zink dankte den Menschen im Zug, die versuchten, "den Verdächtigen von weiteren Aktionen abzuhalten". Dank sprach er auch denjenigen aus, die Erste Hilfe leisteten.

(Y.Ignatiev--DTZ)

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