Deutsche Tageszeitung - Astronaut Matthias Maurer bleibt trotz Verschiebung von Weltraummission entspannt

Astronaut Matthias Maurer bleibt trotz Verschiebung von Weltraummission entspannt


Astronaut Matthias Maurer bleibt trotz Verschiebung von Weltraummission entspannt
Astronaut Matthias Maurer bleibt trotz Verschiebung von Weltraummission entspannt / Foto: ©

Der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer und seine Crew bleiben trotz mehrfacher Verschiebungen des Starts zur Internationalen Raumstation ISS entspannt. "Natürlich wollen wir endlich fliegen - wir freuen uns aber, ehrlich gestanden, auch über diese kleine Atempause", sagte Maurer dem "Spiegel" laut Mitteilung vom Dienstag.

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Am Wochenende hatte die Nasa den ursprünglich für Sonntag geplanten Start der SpaceX-Raumkapsel vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida erneut verschoben, als neuen Termin gab die Weltraumbehörde die Nacht zum Donnerstag an. Mit Maurer an Bord sollen die Nasa-Raumfahrer Raja Chari und Thomas Marshburn sowie die US-Astronautin Kayla Barron sein.

Sie hätten lange Zeit extrem hart trainiert, sagte Maurer dem "Spiegel". Er habe zum Beispiel anderthalb Jahre lang fast keinen Urlaub gehabt. Wenn er jetzt eine Woche lang etwas mehr Zeit habe, auch für Videokonferenzen mit seiner Lebensgefährtin und seinen Freunden, dann tue das ganz gut. "So konnte ich noch ein bisschen Energie tanken."

Die Crew habe die unfreiwillige Pause unter anderem genutzt, um an einem Atlantikstrand auf dem Gelände des Kennedy Space Center in Florida Müll einzusammeln, berichtete der deutsche Astronaut. "Es hat mich nachdenklich gestimmt, dass so ein Paradies durch den ganzen Abfall so entstellt werden kann."

Es habe ihn an den Weltraum erinnert. "Im Weltraum haben wir auch viel Müll, nur sehen wir den nicht." Er wolle die Menschen dafür sensibilisieren, "dass wir die Ozeane und das All gleichermaßen sauber halten müssen", sagte der 51-Jährige.

(Y.Ignatiev--DTZ)

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