Deutsche Tageszeitung - Zoll beschlagnahmt am Berliner Flughafen illegal eingeführte Riesenmuscheln

Zoll beschlagnahmt am Berliner Flughafen illegal eingeführte Riesenmuscheln


Zoll beschlagnahmt am Berliner Flughafen illegal eingeführte Riesenmuscheln
Zoll beschlagnahmt am Berliner Flughafen illegal eingeführte Riesenmuscheln / Foto: ©

Der Zoll hat am Berliner Flughafen zwei aus Afrika illegal eingeführte Schalen der sogenannten Großen Riesenmuschel beschlagnahmt. Die Beamten fanden die Schalen im Reisegepäck einer aus dem Urlaub zurückkommenden Familie, wie das Potsdamer Hauptzollamt am Mittwoch mitteilte. Sie wurden beschlagnahmt.

Textgröße ändern:

Für die Einfuhr von lebenden oder toten Exemplaren dieser Art seien eine Zollanmeldung sowie entsprechende Genehmigungen erforderlich, erklärte der Zoll. Die aus Kenia kommenden Reisenden hätten den Angaben zufolge jedoch ihren mitgebrachten Fund nicht angemeldet.

Auch konnten sie demnach die erforderlichen Dokumente nicht vorlegen. Da die Muscheln mit einem Gesamtgewicht von mehr als 30 Kilogramm zudem über der erlaubten Grenze von drei Kilogramm lagen, wurden sie vom Zoll beschlagnahmt.

Mit einem Durchmesser von bis zu 1,40 Meter und einem Gewicht von mehr als 350 Kilogramm ist die Große Riesenmuschel die größte bekannte Muschelart. Da sie vom Aussterben bedroht ist, steht sie auf der Liste des Washingtoner Artenschutzübereinkommens.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Deutsche Bischöfe beraten nach Landeswahlen über Demokratie in Deutschland

Im hessischen Fulda beginnt am Montag (14.30 Uhr) die viertägige Herbstvollversammlung der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Die mehr als 60 Bischöfe und Weihbischöfe beraten dort nach den zurückliegenden Landeswahlen auch über die Demokratie in Deutschland. Der Konferenzvorsitzende Heiner Wilmer aus Münster warnte vor den Urnengängen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin vor einer Wahl der AfD gewählt - diese gewann aber in den beiden Flächenländern.

Bundesverfassungsgericht wird 75 Jahre alt - Festakt mit Steinmeier und Merz

Zum 75. Jubiläum des Bundesverfassungsgerichts findet am Montag (11.00 Uhr) in Karlsruhe ein Festakt statt. Dazu werden in der Stadthalle neben Gerichtspräsident Stephan Harbarth und Vizepräsidentin Ann-Katrin Kaufhold auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet. Die Stadt beteiligt sich außerdem mit Kunstaktionen auf dem Platz der Grundrechte in der Nähe des Gerichtsgebäudes.

Papst Leo XIV. sichert Missbrauchsopfern bei Treffen seinen Einsatz zu

Papst Leo XIV. hat Opfern sexueller Gewalt in der Kirche seinen Einsatz zugesagt, um weitere Fälle zu verhindern. Der Papst wolle mit ihnen zusammenarbeiten und "alles tun, damit das Unrecht, das sie erlitten haben, sich für andere nicht wiederholt", teilte der Vatikan am Sonntagabend mit.

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Textgröße ändern: