Deutsche Tageszeitung - Berliner Pandazwillinge werden von Mutter entwöhnt

Berliner Pandazwillinge werden von Mutter entwöhnt


Berliner Pandazwillinge werden von Mutter entwöhnt
Berliner Pandazwillinge werden von Mutter entwöhnt / Foto: ©

Die zwei Jahre alten Berliner Pandazwillinge Pit und Paule werden von ihrer Mutter entwöhnt. Da die beiden noch regelmäßig Muttermilch trinken, wurde die Entwöhnung etwas vorgezogen, wie der Berliner Zoo am Donnerstag mitteilte. "Pit hat in letzter Zeit nicht mehr so gut zugenommen und wirkte – selbst für einen Panda – verhältnismäßig schläfrig", erklärte der Zoologische Leiter Ragnar Kühne. Laut Experten könnte eine Reaktion auf die Muttermilch eine mögliche Ursache für Pits verminderten Appetit sein.

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In der Regel trennen sich die Wege von Pandamüttern und deren Nachwuchs nach etwa zwei bis vier Jahren. Für eine behutsame Entwöhnung verbrachten der Nachwuchs und Mutter Meng Meng nach Zooangaben zunächst nur die Nächte getrennt, mittlerweile treffen sie auch tagsüber nicht mehr aufeinander.

Die neue Situation bedeute, "dass Pit und Paule mittelfristig eigene Wege gehen werden und voraussichtlich im kommenden Jahr nach China ziehen werden", erklärt Zoodirektor Andreas Knieriem. Ein Datum stehe noch nicht fest, der Berliner Zoo sei aber bereits mit chinesischen Pandaexperten im Gespräch, um den Umzug vorzubereiten.

Die Zwillinge waren am 31. August 2019 zur Welt gekommen. Sie sind der erste Pandanachwuchs überhaupt in Deutschland. Die Mutter Meng Meng und der Vater Jiao Qing kamen 2017 aus China nach Berlin - als vorerst auf 15 Jahre befristete Leihgabe zum 75. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und der Bundesrepublik. Weltweit gibt es nach Angaben des Zoos noch rund 1860 ausgewachsene Große Pandas, die in freier Wildbahn leben.

(W.Budayev--DTZ)

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